UN-Friedensmission kann Mali nicht stabilisieren

UN-Friedensmission kann Mali nicht stabilisieren

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Politische Reportagen und Features mit Hintergrundinformationen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Hier gibt es 15- bis 25-minütige Berichte, Reportagen und Features aus (Nord-) Deutschland, sowie von ARD-Korrespondenten und freien Autorinnen und...

Beschreibung

vor 1 Monat
Die UN-Friedensmission Minusma hat Mali nicht stabilisieren können.
Im Land herrscht weiter Terror. Seit dem Abzug der
Bundeswehr-Truppen aus Afghanistan gilt die Entsendung von Truppen
nach Mali als der größte Einsatz deutscher Sicherheitskräfte im
Ausland - und als der gefährlichste. Über 1.000 deutsche
Soldatinnen und Soldaten versuchen, im Land für Stabilität zu
sorgen - zusammen mit über 10.000 internationalen
Sicherheitskräften. Anfang Oktober wurde ein Blauhelmsoldat der
UN-Friedensmission Minusma bei einer Sprengstoffexplosion getötet.
Schon seit Längerem stehen diese Einsätze in der Kritik. Denn
tausende Militärs vor Ort haben Mali keinen Frieden und keine
Stabilität gebracht. Im Gegenteil: Der Terror breitet sich
aus. Politisch herrscht nach zwei Militärputschen innerhalb eines
Jahres Stillstand. Nach Spannungen mit der ehemaligen Kolonialmacht
Frankreich strebt die regierende Militärjunta offenbar eine
Zusammenarbeit mit der russischen Söldnergruppe Wagner an. Mali
gilt als Schlüsselstaat gegen den sich ausbreitenden Terror in
Westafrika. Aber wie sinnvoll sind die Militäreinsätze noch?
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