Antisemitismus-Beauftragter Höltgen: "Was im Netz geäußert wird, kann zu Übergriffen führen"

Antisemitismus-Beauftragter Höltgen: "Was im Netz geäußert wird, kann zu Übergriffen führen"

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Im Tagesgespräch widmen wir uns jeden Morgen einem aktuellen Thema des Tages: Wer hat die Entscheidung getroffen? Und warum? Wo waren die Alternativen? Und was sagt die andere Seite dazu? Wir befragen Politiker*innen, Expert*innen, Vereine, Betroffene...

Beschreibung

vor 1 Monat
Der Sonderbeauftragte des Europarates, Daniel Höltgen (SPD), warnt
vor einem Anstieg der Fälle von Antisemitismus und Islamophobie im
Zuge der Corona-Pandemie. Höltgen ist Beauftragter im Europarat zur
Bekämpfung von Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit. Er sagte im
SWR Tagesgespräch: "Es geht um Verschwörungstheorien, dass man die
Juden dafür verantwortlich macht, die Pandemie zu verbreiten, oder
dass man sagt, sie sind Teil der Impflobby." Darüber hinaus gebe es
aber auch handfeste Menschenrechtsverletzungen: "Es geht um
Morddrohungen gegen Juden und Muslime und es geht auch um
Holocaustleugnung." Was im Netz geäußert werde, könne auf der
Straße zu Übergriffen führen. Der SPD-Politiker hat eine Studie des
Instituts für Glaubensfreiheit und Sicherheit in Europa mit Sitz in
München vorgestellt.

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