Die Zukunftsmobilisten: Nr. 144 Martin Groschwald (Zukunftssicheres Mobilitätsdesign)

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 144 Martin Groschwald (Zukunftssicheres Mobilitätsdesign)

Mobilitätsdesign: Stadt – Land / Design von Mobilitätsräumen
52 Minuten
Podcast
Podcaster
In dieser Podcastreihe gibt es Eins zu Eins-Interviews von Jürgen Vagt mit Akteuren der Zukunftsmobilität.

Beschreibung

vor 1 Monat
von Jürgen Vagt 11.10.21 Heute begrüßte ich Martin Groschwald bei
den Zukunftsmobilisten und ich sprach mit dem Designer über ein
zukunftstaugliches Mobilitätsdesign. Natürlich kennen wir alle,
aber insbesondere autoaffine Männer die großen Designer der
automobilen Welt und die großen Designs der Automobilgeschichte.
Martin Groschwald grenzt am Anfang des Gespräches das Styling von
Autos zu einem zukunftsgerichteten Mobilitätsdesign ab. Wenn man
sich das Mobilitätsdesign in den Städten anschaut, dann werden wohl
früher oder später automatisierte Shuttle in Städten fahren. Aber
diese Umstellung und Veränderung muss auch designerisch
mitgestaltet werden. Von Kalifornien bis Frankreich gibt diese
Kleinbusse und man kann sich fragen, wie diese Fahrzeugkonzepte
regional angepasst werden oder ob es eine Innenstadtmobilität in
der ganzen Welt gibt. Man kann schon ein eigenes Profil ausprägen,
aber der Sicherheitsaspekt ist gravierend. Natürlich wissen
Mobilitätsfachleute, dass Flugzeuge und U-Bahnen im Jahr 2021 schon
hochgradig automatisiert und autonom fahren. Trotzdem wird der
Durchschnittsbürger Schwierigkeiten und Ängste haben, wenn er oder
sie oder es sich in ein automatisiertes Shuttle setzen soll. Auch
in der New Mobility bleibt das Land schwierig Das Land oder der
ländliche Raum würde von dem automatisierten Fahren profitieren und
grundsätzlich wären die Bewegungskilometer beim automatisierten
Fahren günstiger. Aber im deutschen Föderalismus müssten sich viele
Verkehrsunternehmen einigen und das kann dauern. Wenn man Fahrzeuge
für den ländlichen Raum entwickelt, dann sollte diese Fahrzeuge
möglichst flexibel sein. Wenn die Fahrzeuge sowohl für den Personen
– als auch den Gütertransport geeignet sind, dann kann der
Betreiber zweimal Geld verdienen. Mit ein bisschen Glück und
günstigen Rahmenbedingungen können die automatisierten Busse
halbwegs kostendeckend fahren. Aber mit menschlichen Fahrern im
konventionellen Verkehr ist der Verkehr auf dem Land eher ein
Minusgeschäft. Martin Groschwald weis auch darauf hin, dass den
Nutzfahrzeug-Herstellern eine zentrale Rolle zu kommt. Schon heute
nutzen die Nutzfahrzeug-Hersteller die Spielräume, welche Ihnen die
neuen Technologien bieten. Aber Nutzfahrzeug-Hersteller müssen auch
nur kostenbewusste Fuhrparkmanager überzeugen und nicht
konservative und ältere Neuwagenkäufer.

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