0326 Beautiful Success - Mit Kristian Kostov

0326 Beautiful Success - Mit Kristian Kostov

Kristian Kostov erreichte mit "Beautiful Mess" für Bulgarien in Kiew den zweiten Platz beim Eurovision Song Contest. Im Gespräch mit Alkis und Marco erzählt er von seinen Songs, seinem neuen Anime-Look, seine Erinnerungen an Kiew, warum er wieder antreten
53 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Kristian Kostov erreichte mit "Beautiful Mess" für Bulgarien in
Kiew den zweiten Platz beim Eurovision Song Contest. Im Gespräch
mit Alkis und Marco erzählt er von seinen Songs, seinem neuen
Anime-Look, seine Erinnerungen an Kiew, warum er wieder antreten
würde und warum man Casting Shows skeptisch sehen sollte.


Wir sind nominiert! Eine Jury der österreichischen Tageszeitung
Kurier hat uns nominiert. Und zwar als bester Podcast aus dem
Bereich „Popkultur“ Ihr könnt bis 26. Oktober jeden Tag 5 mal
abstimmen und wir bitten euch darum. Dafür bitte in jeder
Kategorie einen Podcast auswählen. Zum Beispiel aus dem Missing
Link-Netzwerk „Große Töchter“ Erzähl mir von Wien“, „Sagenhaft“,
„Drama Carbonara“ und eben „Merci Chérie“.


Ihr wisst es natürlich schon: Es geht 2022 nach Turin, aber davon
an anderer Stelle mehr. Dazu passt, dass Måneskin eine neue
Single veröffentlicht haben: "Mammamia". Das ist nicht ABBA.


Einen runden Geburtstag feiert Freddy Quinn, erster gebürtiger
Österreicher beim Song Contest, der 1956 mit "So geht das jede
Nacht" für Deutschland antrat. Er gibt seit Jahren leider keine
Interviews mehr. Wer mehr über den einstigen Superstar Quinn
wissen möchte, es gibt ein sehr gutes Buch über das Phänomen:
Elmar Kraushaars "Freddy Quinn - ein unwahrscheinliches Leben".


Ralph Siegels Musical (wir berichteten in Episode #0205)
"Zeppelin" feiert mit einem Jahr Corona-bedingter Verspätung
Premiere bei Neuschwanstein.


Wir müssen uns leider von Hayko aus Armenien verabschieden. Der
48-jährige Sänger, der mit "Anytime You Need" in Helsinki 2007
den 8. Platz belegte, starb an den Folgen einer
Covid-19-Erkrankung.


Bei Merci, Cherie ist Kristian Kostov zu Gast. Er hat vor kurzem
die Single "Build Different" veröffentlicht und mehr Musik ist am
Weg. Er war 2017 beim Eurovision Song Contest gerade einmal 17
Jahre alt, als er mit "Beautiful Mess" überraschend den zweiten
Platz belegte. Der in Moskau geborene und lebende Sohn einer
Kasachin und eines Bulgaren begann seine ersten Schritte  im
Showgeschäft bei der ersten russischen Ausgabe von "The Voice
Kids", bei der er im Team von Dima Bilan landete und sich ins
Finale sang. Nach einer erfolgreichen Teilnahme bei "X Factor
Bulgaria" zwei Jahre später wurde er als Repräsentant Bulgariens
für den Song Contest 2017 in Kiev vorgestellt. Das
Produzenten-Team Symphonix rund um Boris Milanov schneiderte ihm
"Beautiful Mess" auf den Leib, geschrieben hat den Song unter
anderem der Däne Alex Vargas. Und auch Kristians Bruder Daniel
hat mit-produziert. Überhaupt, so der junge Sänger, sei Kristian
Kostov eigentlich ein Duo. Sein Bruder Daniel Kostov ist sein
Produzent und Co-Songschreiber im Hintergrund.


An die Castings-Shows hat Kristian nicht unbedingt nur positive
Erinnerungen, an den Song Contest schon. Auch wenn er sich sagt,
dass er tatsächlich während der Zeit der Vorbereitung auf den
Spaß vergessen hat. Die Zeit auf der Bühne hat er nicht so
genossen, wie er es jetzt gerne würde. Solte er die Chance haben,
noch einmal auf die Song-Contest-Bühne zurück zu kommen, würde er
es mehr genießen. Aber zurück auf diese Bühne würde er sofort
wieder, egal ob mit einem eigenen oder einem für ihn
geschriebenen Song. Nach dem Song Contest veröffentlichte er die
EP "Shower Thoughts", sein Lieblingstrack aus der EP ist "Rift",
das er zusammen mit seinem Bruder Daniel und Maria Erke und Sasha
Xuman geschrieben hat.


Es folgten Auftritte bei "Singer" in China, einer der weltweit
größten Musikwettbewerbe, längere Aufenthalte dort, aber auch in
Wien. Corona-bedingt sitzt der Anime-Fan derzeit in seiner
Wohnung in Moskau fest. Auf Instagram kann man den jungen
Künstler unter kristian_kostov_official folgen und dort auch die
musikalische und optische Verwandlung beobachten.


Die Standard-Fragen am Schluss beantwortet er wie folgt: Immer
noch auf seiner Playlist sind noch viele Künstler:innen von 2021:
Er hört Manisha, Gjon's Tears, aber am meisten liebt er Måneskin.


Und der beste Eurovision-Song aller Zeiten ist für ihn
"Euphoria", da stimmt für ihn einfach alles. Und er hatte Angst,
da Loreen beim Melodifestivalen 2017 mit "Statements" so eine
starke Performance ablieferte, dass er fürchtete, mit "Beautiful
Mess" unterzugehen.


In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco
von einer Liebesgeschichte, die sich 2017 etwas abseits der
Öffentlichkeit zutrug.

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