ecozentrisch Champions KW 40: ABB, EnBW, DHL, DB, Interface, Zalando und Co.

ecozentrisch Champions KW 40: ABB, EnBW, DHL, DB, Interface, Zalando und Co.

6 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 40. KW:





Schnellste Ladesäule der Welt von ABB


Das E-Auto in 15 Minuten aufladen- das könnte nun mit der neuen
Ladesäule von ABB möglich werden. Der Schweizer
Technologiekonzern bringt jetzt die nach eigenen Angaben
schnellste Ladesäule der Welt auf den Markt. Die Ladesäule heißt
Terra 360 und verfügt über eine Maximal-Leistung von 360 kW.


Diese Leistung reicht theoretisch, um ein normales E-Auto in ca.
15 Minuten aufzuladen. Für 100 Kilometer Reichweite wäre man
bereits in drei Minuten vollgeladen. Die Ladesäule ist modular
aufgebaut und bieten eine dynamische Energieverteilung. Damit
können an der Terra360-Ladesäule bis zu vier Autos geladen
werden. Mit dem Produkt übersteigt ABB die bisher erhältlichen
Schnelllader um 10 kW. Es soll Ende 2021 Markteinführung
haben. 


https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/abb-terra-360-schnellste-ladesaeule-der-welt/





EnBW legt 2022 Kohle-Kraftwerk RDK7 still


Raus aus der Kohle – das wollen Staaten und Unternehmen. 


Das gilt auch für den Energieversorger EnBW. Das Unternehmen gab
nun bekannt, das man den Block 7 des Rheinhafen-Dampfkraftwerks
(RDK) bis Mitte 2022 zur Stilllegung anmelden will. Dies sei ein
konsequenter Schritt zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele,
heißt es aus dem Unternehmen. Bis 2030 wolle man seine
CO2-Emissionen um mindestens 50 Prozent reduzieren. Bis 2035
sollen sie bei Netto-Null liegen. EnBW hat seit 2013 bereits 9
konventionelle Kraftwerks-Blöcke stillgelegt. Das Unternehmen
setzt seit Jahren auf den Ausbau erneuerbarer Energien. Aus Wind-
und Solarenergie kommen heute insgesamt 4.900 Megawatt Leistung.


https://www.enbw.com/unternehmen/presse/kohleausstieg-stilllegung-des-rheinhafen-dampfkraftwerks.html





Kooperation von DHL und DB für mehr Postzüge


Mehr Post auf die Schiene – Das ist das Ziel einer Kooperation
zwischen der Deutschen Bahn und DHL. Gestern gaben die Sparte DB
Cargo und die Deutsche Post DHL Group bekannt, dass sie auf
sieben neuen Strecken Postzüge einsetzen werden. Bisher laufen
nur zwei Prozent der Postsendungen über die Schiene. 


Durch die nun bekannt gegebene verstärkte Zugnutzung soll dieser
Anteil auf sechs Prozent steigen. Dadurch, dass die Bahn vermehrt
nachhaltig produzierten Strom nutzt und der Bahn-Transport durch
die großen Mengen viel effizienter ist, ist diese Entwicklung ein
großer Schritt in Sachen Nachhaltigkeit. Verkehrsexperten
schätzen, dass der Transport über die Schiene siebenmal weniger
CO2 erzeugt als der Transport im Lkw. Auf lange Sicht plant die
Deutsche Post, den Anteil der Sendungen über Schienentransporte
auf 20 Prozent zu erhöhen.


https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-dhl-postzuege-101.html





E-Kerosin von Atmosfair für Lufthansa


Nun kann man auch klimaneutral in die Luft gehen – Im Emsland ist
in dieser Woche eine Produktions-Anlage für CO2-neutralen
Flugzeug-Treibstoff eröffnet worden. Es handelt sich um eine so
genannte Power-to-Liquid-Kraftstoff- Anlage. Der für die
Kerosinherstellung notwenige Wasserstoff stammt aus erneuerbaren
Energien. Die Anlage der Betreiberorganisation Atmosfair
verwendet außerdem Gas aus einer Biogas-Anlage sowie aus der
Umgebungsluft abgesaugtes CO2. Der Regelbetrieb soll ab dem
ersten Quartal 2022 mit einer täglichen Produktion von acht
Fässern Roh-Kerosin beginnen. Mit der Lufthansa hat man bereits
einen Abnehmer. Die Fluggesellschaft wird für mindestens 5 Jahre
eine Menge von mindestens 25.000 Liter E-Kerosin jährlich aus
dieser Anlage abnehmen.


https://www.manager-magazin.de/unternehmen/lufthansa-atmosfair-eroeffnet-anlage-fuer-klimaneutrales-e-kerosin-im-emsland-a-0c84661b-b239-4e9b-9d20-df2fb9a78482





Teppichfliesen-Hersteller Interface bis 2040
klima-negativ


Auch bei der Produktion von Teppichfliesen kann man Emissionen
einsparen – 


das plant jedenfalls das Hersteller-Unternehmen Interface aus
Krefeld. Hier will man seinen CO2-Fußabdruck um ein Drittel
reduzieren. Bis 2040 will das Unternehmen sogar CO2-negativ
werden. Schaffen will man das durch den verstärkten Einsatz von
biobasierten und recycelten Materialien. Interface will sein
gesamtes Teppichfliesen-Angebot auf PVC- und bitumenfreie
Produkte umstellen. Der Gebäudesektor ist ein großer
Umwelt-Faktor: Experten schätzen, dass dieser Bereich für 40
Prozent allen CO2-Emissionen auf der Welt verantwortlich ist.
Daher haben bewusster produzierende Bauprodukt-Hersteller einen
großen Einfluss auf mehr Nachhaltigkeit. Seit 1996 hat Interface
seinen CO2-Fußabdruck bereits um 76 Prozent reduziert.


https://www.umweltdialog.de/de/umwelt/klimawandel/2021/Interface-reduziert-seinen-CO2-Fussabdruck-um-ein-Drittel.php





Lhyfe mit autarker H2-Produktion auf ehemaliger
Bohrinsel


Grünen Wasserstoff direkt in der Nähe von Offshore-Anlagen
herstellen – 


das will die Firma Lhyfe nun in der Nordsee umsetzen.


Dazu hat europäische Wasserstoff-Produzent Partnerschaften mit
Aquaterra Energy und Borr Drilling geschlossen.


Gemeinsam will man auf einer ehemaligen Bohrinsel in der Nähe
eines Offshore-Windparks Wasserstoff direkt auf hoher See
produzieren.


Dabei kann man den Windstrom aus dem Windpark sowie das
vorhandene Meerwasser nutzen.


Es wäre das erste Mal, dass eine umgerüstete Bohrinsel dafür
genutzt wird.


Der grüne Strom soll für die Nutzung in der Industrie produziert
werden. 


Man kann hierzu die bestehende Infrastruktur nutzen, die die
Offshore-Anlagen bereits haben.


https://www.ee-news.ch/de/article/47093/lhyfe-errichtet-mit-partnern-autarke-wasserstoffproduktion-auf-ehemaliger-bohrinsel-mit-anschluss-an-offshore-windpark





Neuer Reparaturservice bei Zalando


Nicht wegwerfen und neu kaufen sondern reparieren – das will
Zalando nun anbieten. Der Online-Händler für Mode und Accessoires
will einen Reparaturservice starten, damit Kundinnen und Kunden
ihre Lieblingsteile länger tragen können. Der Reparaturservice
soll demnächst in Berlin starten, später soll Düsseldorf folgen.
Dafür arbeitet man mit dem britischen Technologie-Startup ‚Save
your wardrobe‘ zusammen. Zalando möchte mit diesem Schritt weiter
auf Nachhaltigkeit setzen. Der Online-Händler hat bereits ein
Second-Hand-Sortiment, welches im vergangenen Jahr um das
zehnfache auf 200.000 Artikel angewachsen ist. Und auch zukünftig
soll bei Zalando in Nachhaltigkeit investiert werden: es ist von
einer Investitionssumme in nachhaltige Projekte von 50 Millionen
Euro die Rede, zum Beispiel in die Reduzierung von CO2 oder in
umweltschonende Verpackungen. 


https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/nachhaltig-kleidung-101.html


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https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für
Kalifornien sind unter
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