Maskenlos und ungeimpft | Von Hannes Hofbauer

Maskenlos und ungeimpft | Von Hannes Hofbauer

11 Stunden 46 Minuten

Beschreibung

vor 1 Jahr

.Ein Reisebericht aus einer anderen Welt zeigt, wo Menschen noch
unbeeinträchtigt leben und zusammen ausgehen können.


Ein Standpunkt von Hannes Hofbauer.


Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im
„Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat
unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da
die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons)
erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und
weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden
angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele
alternative Medien!


Für Ungeimpfte gleichen Spaziergänge in Mitteleuropa heutzutage
einem Spießrutenlaufen. „Sind Sie geimpft — falls nein, warum
nicht? Dann haben Sie doch sicher wenigstens einen Test!? Dann
können wir Sie leider hier nicht einlassen. Nein, eine Ausnahme
können wir nicht machen. Denken Sie bitte daran, dass auch auf
dem Parkplatz die Maskenpflicht gilt ...“ Gibt es ein Entkommen
aus diesem Land des gestohlenen Lächelns? Gibt es einen Ort, wo
gesunde und mental stabile Menschen unbehelligt leben oder gar
miteinander ausgehen können? Wenn, ja — wo? Mittelamerika?
Nordkap? Südpol? Nein, das Corona-Paradies ist gar nicht so weit
weg — schon gar nicht von Wien aus, der Heimat des Verlegers und
Rubikon-Autors Hannes Hofbauer. Er berichtet hier von einer
überaus erfreulichen Reise, die Corona-Geschädigten vorkommt wie
ein Ausflug mit der Zeitmaschine in eine längst vergangene
Epoche, als Menschen noch unabhängig von ihrem Impfstatus
respektvoll behandelt wurden.


Wie befinden uns mitten in Europa. Erste kühle Nächte kündigen
den Herbst an, den Herbst des Jahres 2021, den zweiten
Pandemie-Herbst. Zwei Autostunden von Wien entfernt quellt seit
Tausenden von Jahren heißes Wasser aus einem eingebrochenen
Vulkan in den größten Thermalsee des Kontinents. An der
Oberfläche misst der mineralhaltige, fünf Hektar große See
behagliche 35 Grad Celsius. Mehr als 500 Männer und Frauen — für
Kinder wird das Baden hier ausdrücklich nicht empfohlen — suhlen
sich an diesem Donnerstag im September in dem bis zu 40 Meter
tiefen Mineralsee.


Die Menschenschlange an der Tageskassa wird an zwei Einlässen
zügig abgearbeitet. Außer einem DIN-A4-großen Zettel, auf dem
zwei stilisierte Erwachsene durch einen auf sie gerichteten
Doppelpfeil verbunden beziehungsweise getrennt werden, über dem
das Kürzel „1,5 m“ zu lesen steht, erinnert hier nichts an die
Schrecken der Seuche, die anderswo den Tagesablauf eines jeden
Einzelnen und einer jeden Einzelnen bestimmt. Keiner der
Hunderten Kurgäste und Badenden, in der Nachsaison meist ältere
Semester, die deutschsprachige Medien vor eineinhalb Jahren in
„Risikogruppe“ umgetauft haben, trägt eine Maske.


Jede Nachfrage nach dem Gesundheits- oder Impfstatus verbietet
sich, was angesichts der vielen offensichtlich rheumatischen oder
sonst mit dem Bewegungsapparat schlecht zurechtkommenden Alten
auch eine völlig andere Auskunft erwarten ließe. Auch mit
Covid-19-Tests, ihren Gültigkeitsdauern oder ihrer
Verlässlichkeit kann hier niemand etwas anfangen.


Noch bemerkenswerter für einen vom Kontroll- und Trackingwahn
geplagten Österreicher ist die Tatsache, dass niemand an der
Kasse deinen Namen wissen will, auch eine Handy- oder
Telefonnummer wird nicht abgefragt...hier weiterlesen:
https://apolut.net/maskenlos-und-ungeimpft-von-hannes-hofbauer





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