Reformhaus: Wie lebt, konsumiert und ernährt man sich nachhaltig? Von der Lebensreform-Bewegung im 19. Jahrhundert bis Fridays for Future - warum Nachhaltigkeit uns alle angeht

Reformhaus: Wie lebt, konsumiert und ernährt man sich nachhaltig? Von der Lebensreform-Bewegung im 19. Jahrhundert bis Fridays for Future - warum Nachhaltigkeit uns alle angeht

25 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Nachhaltigkeit – kaum ein Begriff hat sich in den letzten Jahren
so stark entwickelt. Seine Wurzeln reichen weit in die
Vergangenheit zurück: Als „Begründer“ der Nachhaltigkeit wird oft
der Freiberger Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz genannt,
der der den Gedanken der Nachhaltigkeit Anfang des 18.
Jahrhunderts für die Waldwirtschaft entwickelt hat. Nach
Carlowitz sollte nur so viel abgeholzt werden, wie der Wald in
absehbarer Zeit auf natürliche Weise regenerieren kann. Das
Prinzip der Nachhaltigkeit sollte also sicherstellen, dass ein
natürliches System in seinen wesentlichen Eigenschaften
langfristig erhalten bleibt- dieses Konzept kommt uns bekannt
vor. Es ist heute angesichts von massivem Ressourcenverbrauch,
Umweltverschmutzung und Klimawandel moderner und wichtiger denn
je.


Wir sprechen in dieser Ausgabe mit Rainer Plum, dem Vorstand der
Reformhaus-Genossenschaft, über ökologische, ökonomische und
soziale Standards in Sachen Nachhaltigkeit, die für die
Reformhäuser schon seit ihrer Entstehung aus der
Lebensreform-Bewegung Mitte des 19. Jahrhunderts im Wesentlichen
gelten. Und wir sprechen auch über den wichtigen Beitrag, den wir
alle selbst zum Thema leisten können, wenn wir uns möglichst
vegetarisch oder vegan ernähren.

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