Die Zukunftsmobilisten: Nr. 142 Dr. Heike van Hoorn (Deutsches Verkehrsforum)

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 142 Dr. Heike van Hoorn (Deutsches Verkehrsforum)

Interessenverband in der New Mobility / Mobilitätswirtschaft im Wandel
52 Minuten
Podcast
Podcaster
In dieser Podcastreihe gibt es Eins zu Eins-Interviews von Jürgen Vagt mit Akteuren der Zukunftsmobilität.

Beschreibung

vor 1 Monat
von Jürgen Vagt 29.09.21 Heute begrüßte ich Dr. Heike von Hoorn vom
Deutschen Verkehrsforum und wir sprachen über die politischen
Interessen der Verkehrswirtschaft. In den letzten 10 bis 15 Jahren
hat sich relativ viel geändert, da einerseits die Elektromobilität
eingeführt wird und andererseits beginnt langsam aber sicher auch
die Etablierung des autonomen Fahrens. Ein Interessenverband
organisiert die Interessen der Mitglieder im politischen Berlin und
das Verkehrsforum ist träger übergreifend und somit werden alle
Aspekte der Mobilitätswirtschaft vertreten. Von der
Flussschifffahrt bis zur Lauffahrtindustrie gibt es zwei große
Themen, die Digitalisierung und Nachhaltigkeit verändern die
Gesellschaft und eben auch den Verkehr. Konkreter gibt es um die
Etablierung der Elektromobilität in den 2010 er Jahren und auf
einer Forschungsebene wird über das automatisiertes Fahren
diskutiert. Ohne Förderung geht es nicht So in den Jahren 2018
kamen die ersten elektrischen Nutzfahrzeuge durch große Hersteller
auf den Markt und der Bund legte große Förderprogramme auf, sodass
80 % der Mehrkosten durch den Staat übernommen werden. Aber eine
wirklich breiter und flächendeckender Hochlauf von elektrischen
Fahrzeugen erwartet Dr. Heike von Hoorn erst ab 2025. Wenn man die
die Klimaneutralität auf gesellschaftlicher Ebene in den Jahren
2040 oder 2050 ernst nimmt, dann müsste die
Transformationsgeschwindigkeit massiv zu nehmen und das gilt auch
für den Verkehr. Zumal der Verkehr im Vergleich mit anderen
Sektoren in Sachen Klimafreundlichkeit zurückhängt. Die
Digitalisierung spielt eine große Rolle, weil die Digitalisierung
teilweise einen nachhaltigen Verkehr ermöglicht. Hier gibt es noch
viele kleine und große Baustellen, so könnte eine digitale
Kuppelung im Schienenverkehr den technischen Rückstand zwischen
Schienenverkehr und dem Lkw-Verkehr auflösen. Die Bahn könnte dann
ein klimafreundliches Angebot für die hochdifferenzierten Logistik
ketten anbieten, dass die Bahn konkurrenzfähig mit dem
umweltschädlichen Lkw-Verkehr werden könnte. Dr. Heike von Hoorn
sieht einen Umsetzungsstau, weil es in der ausgehenden
Legislaturperiode eine Menge Kommissionen und Gremien gab, aber die
kommende Regierung muss oder sollte sich nun mal an die
Umsetzungsarbeit machen, damit sich Deutschland auf dem Weg in die
nachhaltige Mobilität machen kann.

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