Beschreibung

vor 3 Monaten
Mausi, Hasi, Putzi - manche Paare verlieren sich im Schnuckiterror.
Ist doch schön, wenn Menschen sich ganz doll lieb haben, findet
Journalist Hajo Schumacher. Kann sein, entgegnet die Hamburger
Sextherapeutin Katrin Hinrichs, aber oft schwelen hinter der
rosaroten Harmoniewand die Konflikte. "Und eines Tages", so
Hinrichs, ist einer von beiden plötzlich verschwunden, weil diese
permanente Langeweile einfach unerträglich wurde. Diese Folge des
Sex-Podcasts "ich frage für einen Freund" dreht sich um
symbiotische Paare, die alle Kritik, jeden Streit, den kleinste
Zwist vermeiden. Liebe, weiß Hinrichs, habe auch damit zu tun, dass
man sich zeige, öffne, Bedürfnisse äußere. Wird von vornherein
alles hingenommen und schöngeredet, kann es passieren, dass sich
beide in ihre kleine Welt zurückziehen und die Gefühle langsam
erkalten.Hinter dem Vermeiden von Konflikte stecke oft die Angst,
vom anderen abgelehnt oder gar verlassen zu werden. "Wer aber seine
Bedürfnisse dauerhaft nicht äußert", so Hinrichs, wird unzufrieden
oder guckt sich anderweitig um. "Sex braucht Reibung", weiß
Schumacher. "Und Harmonie dürfen wir nicht mit Gleichgültgkeit
verwechseln", ergänzt Hinrichs.

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