8/10: «Das Eidechsenkind» von Vincenzo Todisco

8/10: «Das Eidechsenkind» von Vincenzo Todisco

Tausend neue Eindrücke stürmen auf das Eidechsenkind ein. Zum einen wagt es sich zum ersten Mal in seinem Leben vor die Haustür und streift durch die Stadt. Zum anderen bringt eine hochgewachsene blonde Hausbewohnerin sein Innerstes durcheinander.
28 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Tausend neue Eindrücke stürmen auf das Eidechsenkind ein. Zum einen
wagt es sich zum ersten Mal in seinem Leben vor die Haustür und
streift durch die Stadt. Zum anderen bringt eine hochgewachsene
blonde Hausbewohnerin sein Innerstes durcheinander. Ein Leben ohne
Freunde, ohne Schule, ohne Ausgang; Flüstern statt Lachen, Essen
nur von Plastiktellern, damit nur ja kein Geräusch entsteht - so
sah das Leben Vieler aus, die vor rund 60 Jahren als illegal
eingereiste Kinder italienischer Saisonniers in der Schweiz lebten.
Da sie keine Aufenthaltsbewilligung bekamen, versteckten viele
Eltern ihre Kinder daheim. Der 2018 erschienene Roman «Das
Eidechsenkind» des Schweizer Autors Vincenzo Todisco erzählt das
Leben eines solchen Versteckkindes – und gibt zugleich
detailreichen Einblick in den Lebensalltag der Gastarbeiter in den
1960er und -70er Jahren. Es liest: Linda Olsansky Tontechnik:
Mirjam Emmenegger Regie: Susanne Janson Dramaturgie: Simone Karpf
Produktion: SRF 2021 Dauer: 28 Hinweis: Dies ist eine leicht
gekürzte Lesung. «Das Eidechsenkind» ist in der «Edition Blau» des
Rotpunktverlags erschienen.

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