Stonehenge. Alte Steine, neue Erkenntnisse

Stonehenge. Alte Steine, neue Erkenntnisse

58 Minuten

Beschreibung

vor 7 Monaten

Ein Steinkreis, der bereits seit Jahrtausenden Wind und Wetter
trotzt, mitten in der Salisbury Plain fasziniert noch heute seine
Betrachter. Ein konzentrischer Ring und darin torartig
arrangierte Trilithen formen Stonehenge so, wie wir es als
Wahrzeichen Britanniens kennen. Doch das Monument sah nicht immer
so aus, zumindest geben die Forschungen von Michael Parker
Pearson und seinem Team Anlass dazu, einen ursprünglich viel
größeren Kreis aus den einzigartigen Blausteinen anzunehmen.
Überhaupt hat das Projekt Stonehenge Riverside einige neue
Erkenntnisse über die alten Steine und ihre Erbauer zu Tage
gefördert. So stammen die Blausteine wohl aus einem Steinbruch in
Westwales bzw. wurden einige von ihnen ‚umgezogen‘, als die
Erbauer Wales verließen. Dazu brachen sie einen bereits
bestehenden Steinkreis in Waun Mawn (Preseli Hills) teils ab und
nahmen die 1-3 Tonnen schweren Steine mit in die Nähe von
Amesbury. Wer sie möglicherweise waren, was sie veranlasste,
diese Tortur auf sich zu nehmen, welche Indizien außerdem für
eine Rückdatierung um rund 500 Jahre sprechen, wie Stonehenge
einmal ausgesehen haben könnte und mehr besprechen wir in dieser
Folge.


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