Spirituelle Wege: Tessin (2/2)

Spirituelle Wege: Tessin (2/2)

Früher war das Tessin ein Auswanderungsland. Dann kamen Aussteiger, Künstlerinnen und Touristen. Seither gilt der Südkanton als Eldorado für Suchende. Norbert Bischofberger besucht einen Ashram, trifft eine Heilerin und lässt sich von einem Bauern kel ...
33 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Monaten
Früher war das Tessin ein Auswanderungsland. Dann kamen Aussteiger,
Künstlerinnen und Touristen. Seither gilt der Südkanton als
Eldorado für Suchende. Norbert Bischofberger besucht einen Ashram,
trifft eine Heilerin und lässt sich von einem Bauern keltische
Steinkreise erklären. Auf der Suche nach Arbeit und Erfüllung
kommen Menschen vom Süden wie vom Norden ins Tessin. Das begann
schon mit den römischen Einwanderern, die im 5. Jahrhundert das
Christentum ins heutige Tessin brachten, und es ist heute noch so.
Der aus der Türkei stammende syrisch-orthodoxe Abramo Unal etwa ist
geblieben, wurde Priester in Locarno und machte den Südkanton zu
seiner neuen Heimat. Auch die Musikerin und Schriftstellerin
Natasha Korsakova hat sich hier niedergelassen. Mit Norbert
Bischofberger durchstreift sie die Wälder und spielt in
mittelalterlichen Ruinen einen Tanz von Johann Sebastian Bach.
Patrizia Cotti wurde in China zur Heilerin, und der Biobauer Eric
Beretta baut Steinkreise als Kraftorte für Mensch und Tier. In
einem Seitental des Centovalli schliesslich besucht Norbert
Bischofberger den Zürcher Ashram-Betreiber Krishna Chandra und
spricht mit ihm über Faszination und Hindernisse bei der
spirituellen Suche. Eine Reportage von Christian Walther.

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