Vertical Farming: Gemüse aus dem Hochhaus

Vertical Farming: Gemüse aus dem Hochhaus

Wie macht man die Landwirtschaft nachhaltiger? Indem man Kräuter, Gemüse oder Früchte vertikal anbaut – mitten in der Stadt. Vertical Farming spart Wasser, verbraucht weniger CO2 und verspricht mehr Ertrag auf kleiner Fläche. Löst das unser Klimaprobl ...
36 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Wie macht man die Landwirtschaft nachhaltiger? Indem man Kräuter,
Gemüse oder Früchte vertikal anbaut – mitten in der Stadt. Vertical
Farming spart Wasser, verbraucht weniger CO2 und verspricht mehr
Ertrag auf kleiner Fläche. Löst das unser Klimaproblem oder handelt
es sich nur um einen Öko-Hype? «Einstein» geht den Fragen nach: Was
braucht es, um erfolgreich industrielles Vertical Farming zu
betreiben? Was sind die Vor- und Nachteile? Wo wird das schon
gemacht und welche Probleme aus dem klassischen Anbau liessen sich
so allenfalls lösen? Gross denken, stadtnah produzieren Je grösser
die Anlage, desto mehr wird automatisiert. Die kontrollierte
Umgebung erlaubt einen effizienteren Anbau mit weniger
Einsatzmitteln und Ernteausfällen. Aber nicht alles lässt sich mit
dieser Methode anbauen. Ein junges Schweizer Food-Startup baut
seine erste industrielle Vertical-Farming-Pilotanlage, die zugleich
auch ein «Innosuisse»-Forschungsprojekt zusammen mit der ZHAW,
Agroscope und der Agrargenossenschaft Fenaco ist. Das Ziel: Ein
automatisiertes Vertical-Farming-Modul zu bauen, das sich erweitern
und international vermarkten liesse. Licht- und Nährstoff-Forschung
in der Schweiz An der ZHAW erforscht man die die Nährstoffzyklen in
sogenannten «Aquaponik»-Systemen – dabei zirkuliert das Wasser über
Becken mit Fischen. Solche Systeme sind besonders robust, effizient
und nachhaltig. Im Licht stecken noch viele unentdeckte
Möglichkeiten, das Wachstum von Pflanzen zu beeinflussen. Ein
Schweizer Startup will nun gezielt fürs Pflanzenwachstum
professionelle LED-Panels entwickeln, die viele Spektren des Lichts
wiedergeben können. Gesunde Böden für nachhaltigen Anbau Was macht
einen gesunden Boden aus? Wir fragen beim FIBL nach, die die
Bodenqualität seit Jahrzehnten untersucht. Und Agroscope betreibt
seit 10 Jahren ein Agrarumweltmonitoring: Es errechnet aus den
Einsatzmitteln der Landwirtschaft Einflussindikatoren auf die
Umwelt und die Qualität der Böden – wie entwickeln sich diese
Zahlen?

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