ecozentrisch Champions KW 38: P&G, Audi, Heron Preston, Microsoft, EP, Lidl und Co.

ecozentrisch Champions KW 38: P&G, Audi, Heron Preston, Microsoft, EP, Lidl und Co.

6 Minuten

Beschreibung

vor 4 Wochen

Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 38. KW:





Procter&Gamble erhöht Klima-Ziele


Der amerikanische Konsumgüterhersteller Procter&Gamble will
seine Klimaschutz-Ziele erhöhen. Das gab das Unternehmen Ende
letzter Woche bekannt. Procter&Gamble hat einen Aktionsplan
erarbeitet, um früher mehr fürs Klima zu tun. So will man bis
dahin die Emissionen aus der Lieferkette der Priorität-Kategorien
um 40 Prozent pro Produktions-Einheit reduzieren. 


Diese Kategorien machen mehr als 90 Prozent der Emissionen aus,
die bei den Lieferketten von Procter&Gamble entstehen. Auch
der Frachtverkehr wird in den Zielen berücksichtigt. Man will
global 50 Prozent bei den Emissionen aus dem Liefer-Verkehr für
ausgelieferte Fertigprodukte einsparen. Darüber hinaus unternimmt
das Unternehmen große Anstrengungen, die Kundinnen und Kunden
über eine nachhaltigere Nutzung ihrer Produkte zu informieren.
Dies ist beispielsweise bei den von P&G hergestellten
Waschmitteln bereits der Fall, indem man die Verbraucherinnen und
Verbraucher darauf hinweist, mit niedrigeren Temperaturen zu
waschen, um den CO2-Fußabsruck zu verringern. 


https://s1.q4cdn.com/695946674/files/doc_downloads/esg/PG_CTAP.pdf





Kreislaufwirtschaft bei Audi


Kunststoff-Abfall wieder nutzen: Das will Audi verstärkt tun.
Damit will der Auto-Hersteller seine Bemühungen vorantreiben, bis
zum Jahr 2025 an allen Produktions-Standorten bilanziell
CO2-neutral zu produzieren. Am Standort Neckarsulm arbeitet man
derzeit schon mit Produktions-Hilfsmitteln, die aus
Kunststoff-Abfällen hergestellt werden. Dafür nutzt man die
3D-Druck-Technologie. Mit den Montage-Hilfen aus dem 3D-Drucker
unterstützt man nicht nur eine umweltfreundlichere Produktion,
sie helfen auch, dass die Mitarbeiter ergonomischer und sicherer
arbeiten können, denn sie sind genau auf die Anforderungen
zugeschnitten. Dabei ist der Standort Neckarsulm ein Vorreiter,
denn die 3D-Technik nutzt man hier schon seit einiger Zeit. Die
Idee, aus Kunststoff-Abfällen Teile herzustellen, ist nun ein
Pilot-Projekt, dass auch auf andere Produktionsstandorte
ausgeweitet werden kann. 


https://www.umweltdialog.de/de/wirtschaft/circular-economy/2021/Upcycling-Audi-gibt-Verpackungen-ein-zweites-Leben.php





Mode aus alten Airbags von Heron Preston 


Alte Airbags auf dem Laufsteg: Der New Yorker Designer Heron
Preston hat eine Kollektion aus Airbag-Material entworfen. Diese
Airbags kamen zuvor bei Crash-Tests zum Einsatz und wären im Müll
gelandet. Preston hat nun die Airbags auseinandergenommen und zu
Kleidungstücken neu zusammengesetzt. Es entstanden Jacken, Hosen,
Röcke und Tops in futuristischem Design. Die Jacken sind, wie bei
ihrer vorherigen Verwendung, teilweise aufblasbar. Die Kollektion
des New Yorker Designers hatte der Auto-Hersteller Mercedes
anlässlich des Airbag-Jubiläums in Auftrag gegeben. Das
lebensrettende Sicherheits-System wird in diesem Oktober 50 Jahre
alt.


https://www.welt.de/icon/mode/article233930574/Nachhaltige-Mode-Heron-Preston-macht-aus-alten-Airbags-Anoraks.html





Meeresplastik-Maus von Microsoft


Eine Maus aus Meeresplastik: Microsoft hat am Mittwoch eine Reihe
von neuen Hardware-Geräten vorgestellt. Darunter ist auch eine
Computer-Maus, die zu 20 Prozent aus recyceltem und aus dem Meer
gewonnenen Kunststoff besteht. Das neuartige Material ist ein
Kunstharz, das Microsoft zusammen mit dem saudi-arabischen
Chemie- und Metallunternehmen SABIC entwickelt hat. Microsoft
bringt Anfang Oktober sein neues Windows 11 an den Start. Im Zuge
dessen stellte das Unternehmen nun seine neuen Geräte vor.
Hierbei wurden auch neue Eigenschaften eigeführt, die es Menschen
mit Sehbehinderungen und anderen körperlichen Einschränkungen
ermöglichen, die Geräte besser zu nutzen. 


https://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/microsoft-stellt-meeresplastik-maus-und-dreifach-laptop-vor-a-85aca26f-213e-4bfe-9ccb-e71d4dd2b643





Nachhaltigkeits-Initiative bei
ElectronicPartner 


Auch der Elektronik-Einzelhandel verstärkt seine
Nachhaltigkeits-Bemühungen:


Das Düsseldorfer Unternehmen ElectronicPartner hat sein neues
Projekt ‚Go Green‘ herausgebracht. Damit will man im gesamten
Unternehmen mobil für nachhaltiges Handeln machen und konkrete
Aktionen starten. So steht die vollständige, energetische
Renovierung der Firmen-Zentrale kurz vor der Fertigstellung:
Papierfreie Büros, Wasser-Spender, mobile Arbeit und die fast
vollständige Abschaffung der Dienstwagen sollen helfen, den
CO2-Ausstoß massiv zu reduzieren. Darüber hinaus wird das Thema:
‚Reparieren statt Wegwerfen‘ in den einzelnen Filialen
vorangetrieben. Auch energie-effiziente, umweltfreundliche
Produkte ‚made in Germany‘ werden forciert. Außerdem will
ElectronicPartner regionale Umweltprojekte fördern. 


https://www.it-business.de/electronicpartner-verstaerkt-fokus-auf-nachhaltigkeit-a-1057191/





Nachhaltige Mode bei Lidl


Auch bei Lidl soll es schicker UND nachhaltiger werden: deshalb
hat sich der Discounter mit der Modezeitschrift Glamour und der
Firma Esmara zusammen getan. Ab diesem Montag ist die Kollektion
in den Lidl-Filialen erhältlich.


Das limitierte Angebot soll schicke und nachhaltige Mode zum
fairen Preis bieten. Das Motto lautet: ‚Zukunft steht mir‘ und
weist damit auf den nachhaltigen Charakter der Produkte hin. Die
Looks lassen sich untereinander gut kombinieren und bestehen aus
bequemen Teilen wie beispielsweise Jeans und Strickjacken. Die
angebotene Kleidung ist GOTS-zertifiziert, das bedeutet, 


dass sie aus sozial und ökologisch verantwortungsvollen
Herstellungsprozessen innerhalb der gesamten Lieferkette stammt.
Lidl bietet dieses Angebot in Deutschland, Großbritannien und
Bulgarien an. Die Teile können auch online bestellt werden.


https://www.glamour.de/mode/artikel/glamour-esmara-lidl-nachhaltige-mode-kollektion-launch





CO2-Label von Oatly, Frosta, Mymuesli und Nestlé


Gemeinsam für mehr Klimaschutz: Die Firmen Oatly, Frosta,
Mymuesli und Nestlé wollen einen gemeinsamen einheitlichen
Standard der Kennzeichnung von Lebensmitteln schaffen. Die
Kennzeichnung soll Auskunft über den CO2-Verbrauch bei der
Herstellung des jeweiligen Produktes geben. Und zwar einheitlich,
umsetzbar und kontrollierbar.


Dadurch sollen Verbraucherinnen und Verbraucher künftig in die
Lage versetzt werden, bei Kauf besser zu erkennen, welche
Produkte gut oder schlecht fürs Klima sind. Die gemeinsame
Initiative wird von den Klimaschutz-Organisationen GermanZero und
Global Impact Alliance unterstützt.


https://www.watson.de/nachhaltigkeit/gute%20nachricht/486527127-mit-co2-label-wollen-oatly-und-nestle-eigenen-co2-abdruck-kenntlich-machen


Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter
https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für
Kalifornien sind unter
https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

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