Ein Dorf wartet auf den Bergsturz

Ein Dorf wartet auf den Bergsturz

In Kandersteg im Berner Oberland droht ein Bergsturz. Innerhalb von 48 Stunden muss das Dorf jederzeit evakuiert werden können. Wie ist das Leben an einem Ort, der nur eine ungewisse Zukunft kennt?
16 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

In Kandersteg ist der Berg in Bewegung. Felsmassen so gross wie
acht Cheopspyramiden, insgesamt 20 Millionen Kubikmeter Gestein,
drohen am «Spitzen Stein» abzustürzen. Wann der Bergsturz
eintreten wird, kann niemand sagen. Morgen, in einer Woche, in
einem Jahr? «Wir wissen es nicht.», sagen die Geologen, die
Ingenieure und die Fachleute des Kantons, von denen es im Dorf am
Fuss des drohenden Berges nur so wimmelt. 


Trotz ständiger Bedrohung lebt das Dorf, so normal, wie es halt
geht. Familien ziehen Kinder gross, Menschen gehen zur Arbeit und
tausende Touristen besuchen täglich den Oeschinensee oberhalb von
Kandersteg, der zum Unesco-Weltnaturerbe gehört. 


Wie ist das Leben in einem Dorf in dem täglich die Katastrophe
droht? Und was hat es mit dem Klimawandel zu tun das an immer
mehr Orten in der Schweiz Bergstürze möglich werden? 


Diese Fragen beantwortet Cyrill Pinto, Redaktor der
SonntagsZeitung, in einer neuen Folge «Apropos», dem täglichen
Podcast des TagesAnzeigers und der Redaktion Tamedia. Pinto hat
sich vor Ort ein Bild der Situation gemacht. Gastgeberin und
Fragestellerin ist Mirja Gabathuler. 


Fakten und Geschichten zum Bergsturz in Kandersteg:



https://www.tagesanzeiger.ch/kandersteg-will-trotz-drohender-gefahr-weiterleben-198313867451


https://www.tagesanzeiger.ch/kandersteg-kaempft-um-seine-zukunft-469907204227



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