"Flutgebiet" von Malte Borsdorf. Hätte es ein Sachbuch nicht auch getan?

"Flutgebiet" von Malte Borsdorf. Hätte es ein Sachbuch nicht auch getan?

Live-Edition aus der Altonale
49 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Diesmal sprechen wir über den 2019 erschienenen Roman "Flutgebiet"
von Malte Borsdorf. Vor dem Hintergrund der Nordsee-Flutkatastrophe
im Februar 1962 erzählt das Buch die Geschichte des 15-jährigen
Karl Blomstedt, der im Wilhelmsburger Hafenarbeitermillieu
aufwächst. Mutter Agnes arbeitet in der "Kogge", einer Kneipe, in
der Tagelöhner wie Vater Heinrich ihren kargen Lohn versaufen. Wir
fragen uns: Kann die literarische Darstellung der realen
Katastrophe etwas leisten, das ein Sachbuch oder ein
TV-Dokumentation nicht könnte? Was hat den in Tirol aufgewachsenen
Autor zu einem Roman über das Wilhelmsburger Arbeitermilieu
motiviert? Und was berechtigt ihn zu seiner Darstellung? Werden die
sprachlichen Mittel dem Gegenstand gerecht? Außerdem sprechen wir
über Klimawandel, Familie Hesselbach und Helmut Schmidt. Diese
Folge wurde am 16.9. vor Publikum live auf der Altonale in Hamburg
aufgenommen.

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