#hertzlab: Klangverräumlichung mit Zirkonium

#hertzlab: Klangverräumlichung mit Zirkonium

#hertzlab | Streaming-Reihe

Beschreibung

vor 2 Monaten

#hertzlab | Streaming-Reihe


[02.06.2021]


In dieser Ausgabe von #hertzlab befinden wir uns im Kubus und
widmen uns der Verräumlichung von Klang. Neben einer technischen
und musikhistorischen Einführung in diese künstlerische Praxis
wird ein akusmatisches Konzertwerk im Binauralformat präsentiert.


Der blaue Kubus ist nicht nur das visuelle Wahrzeichen des ZKM,
sondern bildet zugleich das Herzstück der
musikalisch-künstlerischen Produktion und Forschung am ZKM |
Hertz-Labor. Er wurde als groß-volumiges, akustisch optimiertes
Tonstudio geplant und beherbergt den Klangdom. Dieses aus 47
Lautsprechern bestehende, kuppelförmige Setup ist ein idealer Ort
für die Entwicklung und Reproduktion elektroakustischer bzw.
akusmatischer Raummusik und Ausgangspunkt für zahlreiche aktuelle
Forschungsprojekte.


Wie dieses einzigartige Lautsprecher-Instrument, mit dem eine
Plastizität von Klang im Raum hergestellt werden kann, technisch
funktioniert, welche musikhistorischen und architektonischen
Vorläufer es gibt und welche künstlerischen Projekte und
Kompositionen damit am ZKM realisiert werden, erläutert Ludger
Brümmer, Leiter des Hertz-Labors und Komponist, im Rahmen dieser
Ausgabe von #hertzlab.


Die eigens dafür entwickelte Steuerungssoftware Zirkonium erlaubt
es den Komponist:innen, spektrale klangliche Figuren und
Bewegungen direkt in den Raum setzen.


Das demonstriert Ludger Brümmer mit der exklusiven Aufführung
seiner akusmatischen 42-kanaligen Komposition »Falling«. Sie
entstand anlässlich des Beethoven-Jahres und behandelt eine späte
Komposition Beethovens, »Die Große Fuge« (op. 133.). Dieses
Streichquartett lieferte das Material für sämtliche Klänge in
Ludger Brümmers Werk »Falling« – allerdings werden diese völlig
auf den Kopf gestellt, in neue energetische Gestalten überführt
und folgen einer eigenen Dramaturgie.


Greifen Sie für dieses virtuelle Konzert im Livestream gerne zu
Ihren Kopfhörern und erfahren Sie das räumliche Klangerlebnis des
Klangdoms Zuhause im eigenen Wohnzimmer. Wir präsentieren Ihnen
eine binaurale Version des Stücks, die auf einer
Kunstkopfmikrophon-Aufnahme basiert und eine Annäherung an die
räumliche Musikerfahrung im Klangdom darstellt.

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