Lyrik wiedergehört: “Was soll ich dir für Namen geben?” – Friedrich Rückert

Lyrik wiedergehört: “Was soll ich dir für Namen geben?” – Friedrich Rückert

7 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Friedrich Rückert: Nach dem Wegzug der Familie
aus Schweinfurt verlebte R. seine Kindheit 1792-1802 in
der fränk. Provinz (Oberlauringen), wo er nach eigener
Aussage durch Ortsgeistliche nachhaltig geprägt wurde
(Kinderjahre e. Dorfamtmannsohns, 1829, gedr. 1837).
1805 studierte er auf väterlichen Wunsch in Würzburg zunächst ein
Semester Rechtswissenschaften, bevor er zur Philologie und
Philosophie wechselte und durch Johann Jakob Wagner
(1775–1841) und Heinrich Voß d. J. (1779–1822)
entscheidende Anregungen für seine Sprachstudien erhielt. In
seiner Dissertation „De idea philologiae“ (Univ. Jena, 1811)
forderte R. die Erhebung des Philologen in den Rang eines
Philosophen, der mittels einer mit den wiedervereinigenden
Kräften der Gleichklänge ausgestatteten Poesie zur Idee der
Sprache durchdringen soll, und stellte damit sein künftiges
Lebensprogramm vor.

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