ecozentrisch Champions KW 36: BMW, Continental, Mercedes, VW, Wiesenhof, Leef und Co.

ecozentrisch Champions KW 36: BMW, Continental, Mercedes, VW, Wiesenhof, Leef und Co.

7 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 35. KW:





BMW stellt auf IAA Nachhaltigkeitsziel und
recyclebares  Modell vor


BMW hat sich auf der Automesse IAA Mobility als ambitioniertes
Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit präsentiert. Der Autobauer
stellte auf der Messe ein ganzes Maßnahmenpaket vor. Es reicht
von schärferen Klimazielen über die Vorstellung vollelektrischer
Modelle bis hin zu neue Ansätze in Sachen Kreislaufwirtschaft. So
will BMW bis 2030 eine Reduzierung der CO2-Emissionen pro
Fahrzeug um mindestens 40 Prozent gegenüber 2019 erreichen. In
den nächsten 10 Jahren sollen etwa 10 Millionen vollelektrische
Fahrzeuge von BMW auf die Straße gebracht werden. Im Jahr 2030
soll die Hälfte des weltweiten Absatzes aus E-Fahrzeugen
bestehen, die Marke MINI wird bereits ab Anfang der 2030er Jahre
nun noch vollelektrische Fahrzeuge bauen. Als eines der Highlight
stellte BMW auf der IAA erstmals ein Modell vor, dass zu 100
Prozent aus recyceltem und nachwachsendem Material besteht. BMW
erklärte auf der IAA, der ‚nachhaltigste Autohersteller der Welt‘
werden zu wollen.


https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0342172DE/bmw-group-unterstreicht-auf-iaa-mobility-2021-konsequenten-fokus-auf-nachhaltigkeit:-verschaerfte-co2-ziele-gehen-hand-in-hand-mit-konkreten-massnahmen-und-konzepten-zur-umsetzung?language=de


https://www.handelsblatt.com/dpa/wirtschaft-handel-und-finanzen-iaa-bmw-praesentiert-auto-komplett-aus-recyclingmaterial/27584566.html?ticket=ST-2912904-bkOrI7WddZMm2rANOhAD-ap6





‚Grüne’ Reifenstrategie bei Continental


Auch Zulieferer haben auf der IAA Moblity nachhaltige Konzepte
vorgestellt.


So will der Reifenhersteller Continental vollständig auf den
Einsatz nachhaltiger Materialien umstellen. Man möchte sich auf
schonendere Nutzung der natürlichen Ressourcen sowie auf mehr
Energieeffizienz ausrichten. Continental will mittelfristig über
die gesamte Wertschöpfung nachwachsende sowie recycelte
Materialien einsetzen. Auch sollen neue Leichtbau-Designs mehr
Effizienz und Langlebigkeit bringen. Ab 2050 sollen bei
Continental nur noch nachhaltig erzeugte Materialien verwendet
werden dürfen. Konkret stellte der Reifenhersteller sein ‚Green
Concept‘ vor. Hier spielt die Löwenzahn-Pflanze eine große Rolle,
die bei der Gewinnung von Naturkautschuk mehr Stellenwert
bekommen soll. Darüber hinaus sollen auf Erdöl basierende Stoffe
durch nachwachsende Rohstoffe wie pflanzliche Öle oder Harze
ersetzt werden. 


Auf der anderen Seite sollen auch Recycling-Materialien verstärkt
zum Einsatz kommen.


https://www.automobilwoche.de/article/20210906/AGENTURMELDUNGEN/309069954/conti-kundigt-zur-iaa-grune-reifenstrategie-an





Mercedes E-Klasse als E-Auto vorgestellt


Die E-Auto-Familie bei Mercedes wird größer:


Auf der IAA Mobility in München wurde der EQE vorgestellt. Er
gilt als das elektrische Gegenstück zum bewährten
E-Klasse-Mercedes. Nachdem Mercedes mit dem EQS bereits eine
Oberklasse-Limousine mit Elektro-Antrieb im Sortiment hat, soll
der EQE etwas kompakter sein, soll aber alle wesentlichen
Funktionen des EQS besitzen. Mercedes will mit dem neuen Modell
seine Auswahl an Elektro-Autos noch einmal vergrößern und auch
dem Autobauer Tesla Konkurrenz machen. Zum Thema Nachhaltigkeit
der Komponenten setzt Mercedes für den EQE eine 


Batterie ein, bei der der Kobalt-Anteil auf 10 Prozent reduziert
werden konnte.


https://ecomento.de/2021/09/06/mercedes-eqe-business-elektroauto-limousine/


https://www.motorline.cc/electricwow/2021/electric-WOW/Der-Mercedes-EQE-ist-der-Elektro-E-Gene-des-EQS-500-kW-Sportversion-in-Planung-246707.html





VW-Aufsichtsratschef für schnellere Energiewende


Der Aufsichtsratsvorsitzende von VW, Hans Dieter Pötsch hat sich
für eine schnellere Energiewende ausgesprochen. Am Rande der IAA
Mobility sagte er, dies sei eine zentrale Voraussetzung für den
Wandel in der Automobil-Industrie. Die Rahmenbedingungen der
Elektromobilität müssten zügig politisch geklärt werden. Dazu
gehöre, dass genügend grüner Strom produziert werde und damit
auch, dass man zügig aus der Kohleverstromung aussteige. Man
müsse konsequent und möglichst rasch auf erneuerbare Quellen
umschwenken. Auch der Netzausbau und ausreichende
Lademöglichkeiten für E-Autos seien dringende Themen. Die Zukunft
der Branche sei elektrisch, daher müsse die Politik schnell die
bestehenden Defizite angehen, so Pötsch.


https://www.automobilwoche.de/article/20210909/AGENTURMELDUNGEN/309099993/zuegig-aus-kohleverstromung-aussteigen-vw-aufsichtsratschef-poetsch-fuer-schnellere-energiewende





Siegel der Initiative Tierwohl auf
Wiesenhof-Wurst


Sie helfen bei der Orientierung beim Einkaufen: Gütesiegel auf
der Packung.


Die Wurstprodukte der Firma Wiesenhof tragen ab sofort das Siegel
der Initiative Tierwohl. Dieses Siegel wird an Unternehmen
vergeben, die Geflügelfleisch von Landwirten verarbeiten, die
bestimmte Tierwohl-Kriterien einhalten. Diese liegen über dem
gesetzlichen Standard- meist haben die Tiere mehr Platz, können
sich artgerecht bewegen und die Landwirte bilden sich
kontinuierlich weiter. Damit können die Verbraucher beim Kauf
einen Beitrag zu mehr Tierwohl leisten. Wiesenhof bemüht sich
seit längerer Zeit um Nachhaltigkeit und Transparenz. So werden
die Produkte komplett ohne Gentechnik hergestellt. Außerdem
verarbeitet der Nahrungsmittel-Produzent ausschließlich
Geflügelfleisch aus deutscher Produktion.


https://news.fleischbranche.de/187-news/erzeugung-tiergesundheit/13708-wiesenhof-wurst-produkte-tragen-ab-sofort-siegel-der-initiative-tierwohl


Einweggeschirr aus Palmenblättern von Leef


Einweggeschirr ist ein Problem für die Umwelt – besonders, wenn
es aus Plastik ist. Eine umweltschonendere Variante ist
Einweggeschirr aus Palmenblättern. 


Darauf hat sich die Firma Leef spezialisiert und bietet Teller
und Besteck aus dem speziellen Material an. Meist werden die
Produkte bei Catering-Events genutzt, aber auch für Take-away-
Gerichte gibt es Angebote. Das Material besteht zum allergrößten
Teil aus dem Palmblatt selbst, es wird getrocknet, anschließend
wieder mit Wasser behandelt und in die Ziel-Form gebracht. Für
den Produktions-Prozess wird Strom aus Wasserkraft genutzt. Das
Material selbst ist kompostierbar und kann somit komplett
biologisch abgebaut werden. Darüber setzt sich das Unternehmen
für den Schutz des Regenwaldes ein und spendet dafür von seinem
Gewinn: pro gekauftem Teller einen Quadratmeter Regenwald. 


https://www.lifeverde.de/nachhaltigkeitsmagazin/gruene-wirtschaft/palmenteller-statt-palmenwedel-nachhaltiges-einweggeschirr





Konsortium für austauschbare Batterien von Piaggio, KTM,
Honda und Yamaha


Zusammen für mehr Elektromobilität: Der italienische Hersteller
für Motorroller, Piaggio, hat gemeinsam mit KTM, Honda und Yamaha
ein Konsortium für austauschbare Batterien gegründet. Diese
Batterien sollen für Elektro-Roller, Elekro-Motorräder sowie
leichte Elektrofahrzeuge nutzbar sein. Durch die austauschbaren
Batterien soll der Einsatz von Elektro-Rollern und ähnlichen
Fahrzeugen ausgeweitet werden. Außerdem soll ein nachhaltigeres
Management der Batterien dadurch besser möglich werden, dass man
zusammenarbeitet. Das Konsortium gemeinsam Themen annehmen wie
Batterielebensdauer, Ladezeiten, Infrastruktur sowie die Kosten
von E-Mobilität von Motor-Rollern. Dabei sollen
grenzübergreifende Standards für austauschbare Batterien
definiert werden. Andere Unternehmen seinen willkommen, sich dem
Konsortium anzuschließen. Elektro-Roller hätten auch künftig eine
Schlüsselrolle im Stadtverkehr, heißt es bei Piaggio. 


https://www.channelnewsasia.com/business/piaggio-honda-yamaha-ktm-sbmc-electric-vehicles-2159251

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