Riester-Reform: So wollen die Parteien die Förderrente anpassen

Riester-Reform: So wollen die Parteien die Förderrente anpassen

Handelsblatt Today vom 31.08.2021
25 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Abschaffung, Neuauflage oder Anpassung: Die Parteien sind sich
uneinig. Der Ausgang der Bundestagswahl entscheidet womöglich über
das Schicksal der Riester-Rente. Als 2002 der damalige
Bundesarbeitsminister Walter Riester die Riester-Rente eingeführt
hat, bezeichnete der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder dies
als Jahrhundertreform. Das Angebot des Staates, Sparer durch
Zulagen und Steuervorteile beim privaten Rentenaufbau zu
unterstützen, hat am Anfang sehr viele Menschen zur Altersvorsorge
animiert – mittlerweile aber immens an Beliebtheit verloren. Die
Zahlen stagnieren seit Jahren, obwohl doppelt so viele Menschen
Anspruch auf die Förderung hätten. Schon 2016 erklärte
Bundesinnenminister Horst Seehofer die staatlich geförderte
Altersvorsorge für gescheitert. Ein Jahr später war sie zum
beliebten Streit- und Wahlkampfthema konvertiert. Dass sich bei der
Riester-Rente etwas ändern muss, scheint auch zur Bundestagswahl
2021 allen Parteien bewusst. Über die Ausgestaltung einer solchen
Reform sind sich die wahlkämpfenden Parteien jedoch uneinig. Alle
haben andere Pläne. Der Ausgang der Bundestagswahl könnte also
maßgeblich über die Zukunft der Förderrente entscheiden.
Finanzredakteurin Anke Rezmer erklärt, warum eine Reform der
Riester-Rente überhaupt notwendig ist, was die einzelnen Parteien
wollen – und wie Sparerinnen und Sparer am besten mit dieser
Unsicherheit umgehen können. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als
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