Wieso sind Sachsens neue Corona-Regeln ein Kurswechsel?

Wieso sind Sachsens neue Corona-Regeln ein Kurswechsel?

Sachsen ändert den Kurs: mehr Normalität für Geimpfte, klare Regeln für Ungeimpfte und weniger Abhängigkeit von Inzidenzen. Reporterin Andrea Schawe erklärt die Details.
29 Minuten
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Das Corona-Update für Sachsen

Beschreibung

vor 1 Monat
Anderthalb Jahre Pandemie in Sachsen haben auch schier unzählige
Seiten Gesetzestext verursacht. Manchmal war es schon schwer, in
den Corona-Verordnungen den Überblick zu behalten. Mit der seit
diesem Donnerstag gültigen Fassung geht der Freistaat in vielerlei
Hinsicht neue Wege. Die Regierung spricht sogar von einem
"Paradigmenwechsel". Was ist neu? Was ist tatsächlich einfacher
geregelt? Und welche Faktoren spielen im Krisenmanagement jetzt die
tragenden Rollen? Im CoronaCast beantwortet Andrea Schawe,
Reporterin von Sächsische.de, die wichtigsten Fragen. Unter anderem
wird in dem Podcast-Gespräch genau erläutert, welche Umstände dazu
führen, dass in einer Region die sogenannte 3G-Regel zum Tragen
kommt. Das ist die Regel, bei der man zum Wahrnehmen bestimmter
Angebote nachweisen muss, geimpft, genesen oder getestet zu sein.
Betreffen kann diese Regel beispielsweise die Innengastronomie oder
Fitnessstudios. Eine zentrale Frage, die sich in Bezug auf die
3G-Regel stellt, wird ebenfalls thematisiert. Nämlich, ob das
Erhöhen des Drucks auf ungeimpfte Personen, eine Art "Impfpflicht
durch die Hintertür" darstellt. Diesen Begriff verwenden häufig
Impfverweigerer- oder Skeptiker. Abschließend werden mit Blick auf
den Schulbeginn in Sachsen am 6. September die Corona-Regeln für
das neue Schul- und Kitajahr betrachtet. Sachsen will, so viel ist
klar, das Jahr im Präsenzunterricht durchführen. Das
Podcast-Gespräch wurde über einen Videoanruf aufgezeichnet. Alle am
Gespräch beteiligten Personen saßen ausreichend weit voneinander
getrennt an verschiedenen Orten.

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