Wo stehst du mit deinem Unternehmen? 4 Phasen für deinen Erfolg # 163

Wo stehst du mit deinem Unternehmen? 4 Phasen für deinen Erfolg # 163

Wo stehst du gerade mit deinem Unternehmen? Ein Unternehmen zu gründen und zu führen ist ein Prozess, eine Reise. Auf jeder Reise ist eine Route extrem hilfreich. Doch wenn du nicht weißt, wo du mit deinem Unternehmen stehst, wirst du auf der Karte...
10 Stunden 42 Minuten
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Startup, Systemhaus, IT-Dienstleister, Kundengewinnung

Beschreibung

vor 1 Monat

Wo stehst du gerade mit deinem Unternehmen? Ein Unternehmen zu
gründen und zu führen ist ein Prozess, eine Reise. Auf jeder
Reise ist eine Route extrem hilfreich. Doch wenn du nicht
weißt, wo du mit deinem Unternehmen stehst, wirst du auf der
Karte nichts ableiten können. 


Phase - 1 und 0: Die Anfänge


Über dein Ziel haben wir in der letzten Folge gesprochen. Du
kannst die Folge hier nachhören oder einfach bei Youtube unter
IT-founder das Video anschauen. Sei dir über dein Ziel im Klaren
und du wirst deinen Weg finden. 


Wir starten mal mit der ersten Phase, ich nenne
sie mal - 1-Phase. Du hast eine Idee. Du
verspürst die Lust darauf, ein eigenes Unternehmen zu gründen,
denkst aber nur darüber nach und tust es nicht wirklich.
- 1 also deshalb, weil nichts passiert. Du bist
noch kein Unternehmer, aktuell bist du lediglich ein Träumer.
Wenn du in dieser Phase bist, dann ist das
Ausschlaggebende, zu handeln.


Wenn du dir jetzt mal das Leben allgemein anschaust, dann siehst
du, es gibt nicht den einen Weg im Leben. Das Leben ist
eine Zusammenreihung von Momenten. Es gibt keine
Vergangenheit und keine Zukunft, denn du kannst nicht zurück und
auch nicht einfach in die Zukunft gehen. Es gibt nur diesen
Moment. Morgen gibt es neue Momente, die alten sind dann weg.
Wenn du dir dieses Bild so ansiehst, dann ist auch klar, dass es
nicht den einen Weg gibt, sondern eine
Zusammenreihung von Momenten. Es geht also auch gar nicht darum,
dass du den einen Weg gehst, sondern darum, den Moment zu nutzen.
Entsprechend bedeutet auch ein Unternehmen aufzubauen nicht,
direkt sein Ziel zu erreichen. Du kannst dir in Ruhe überlegen,
wo du hinwillst. Welchen Tanz willst du tanzen?

Bleiben wir bei dem Bild, dass ein Unternehmen zu
gründen, eine Art eines Tanzes ist. Es geht also
um den Prozess, nicht um das Ziel und das Ergebnis. Du
kannst dir überlegen: Willst du den Tanz des Angestellten tanzen?
Den Tanz des Selbstständigen? Den Tanz des Träumers? Gründe dein
Unternehmen und genieß das und lerne dabei – aber wie beim Tanzen
stehst du wieder auf, wenn es mal nicht klappt. Das ist dein
Tanz. Das ist der Moment, den du erleben willst.

Dann geht es als nächstes wirklich darum, einfach nur das zu tun.
Entscheide, welchen Tanz du tanzen willst, was du mit dem
Moment, den du gerade erlebst, anfangen willst und tue genau
das. Mit allen Schwierigkeiten, allen Challenges, die
dir begegnen. Wenn du schon weiter bist und schon gegründet hast,
aber noch in der Gründungsphase bist, dann nennt man das
Phase 0. Du gehst zum Amt, hast die Formulare, du machst
dir Gedanken um einen Businessplan. Aber du hast noch keine
Kunden. Du legst sozusagen gerade den Grundstein
und schaffst den rechtlichen und vielleicht auch
organisatorischen Rahmen, damit du dein Unternehmen aufbauen
kannst. 


Phase 1 und 2: Kunden haben und Kunden finden


Wenn das alles erledigt ist, kommst du in Phase
1. Meine Definition von Unternehmen ist ganz
einfach: Wenn du Kunden hast, die dir Geld bezahlen, dann hast du
ein Unternehmen. Wenn du keine Kunden hast, hast du kein
Unternehmen. Das ist Phase 1, in Phase 1 geht es darum,
dass du herausfindest, wie du Kunden gewinnst. Dass du
das in der Realität umsetzt und tatsächlich reale Kunden hast.
Diese Kunden zahlen reales Geld an dich für eine reale
Dienstleistung und sind im besten Fall hinterher auch noch happy
mit deiner Arbeit.


Phase 2 folgt, sobald du das Kunden-Game verstanden und
etabliert hast. Diese Phase ist dann dafür da, dass du ein System
entwickelst. Dein Unternehmen soll nicht mehr auf
Empfehlungen von Freunden und Verwandten angewiesen sein,
sondern du entwickelst jetzt ein System, um gezielt
Interessenten zu generieren. Du generierst gezielt
Neukunden, schließt Aufträge ab und kannst deine Leistung
erbringen. Du trägst also langsam Verantwortung und weißt, was du
zu tun hast.


Phase 3: Zieh dich aus dem Tagesgeschäft zurück &
skaliere


Wenn du das ausgebaut hast, geht es um das Skalieren. Das
ist Phase 3. Du hast mittlerweile vielleicht vier fünf
Mitarbeiter, dein Team steht, du denkst darüber nach, dich selbst
in einer anderen Rolle zu sehen. Du möchtest raus aus dem
Tagesgeschäft. Du möchtest nicht mehr selbst der
Techniker sein, sondern dafür sorgen, dass dein Team einen guten
Techniker dabei hat, der alle Fragen beantworten kann –
vielleicht sogar besser als du. Baue Führung und Kultur
auf, stell sicher, dass dein Team sich alleine führen kann und
zurecht kommt. Sorgst du nicht in diese Richtung
vor, riskierst du, dass dir alles zu viel wird.


Dein Unternehmen wächst, dein Team wächst, die Auftragslage
wächst und deine Arbeit wird immer mehr und mehr. Zusätzlich zu
deiner normalen Arbeit kommt dann auch noch die administrative,
neue Mitarbeiter finden, einstellen, Verträge, Urlaub und was es
alles noch gibt. Die Mitarbeiter stehen mit allem möglichen immer
bei dir vor der Tür, natürlich, denn du bist die
Führungskraft.
Skalieren ist immer spannend, schau dir an, ob du wachsen willst,
welches Leistungsversprechen, welche Zielgruppe ist für dich
relevant? Das alles ist Phase 3. 


Es fällt dir schwer, dich zu orientieren? Deshalb meine Frage am
Anfang: Wo stehst du gerade?
Wenn du dir nicht sicher bist oder mehr in den Dialog gehen
willst, dann buch dir sehr gerne einen StartUp-Call mit mir. Geh
dafür einfach auf www.it-founder.de . Dann können wir schauen, wo
du gerade stehst und welche Schritte dich an dein Ziel
bringen.  Im nächsten Video und der nächsten Podcastfolge
schauen wir uns dann den Engpass an. Was sind gerade die
Stellschrauben und was ist dein größter Engpass? Mein Vorteil
ist, dass ich dir durch meine jahrelange Erfahrung einen Blick
von außen und damit einen Impuls geben kann.

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