Macht Risiko glücklich?

Macht Risiko glücklich?

Wer wagt, gewinnt – so heisst es im Volksmund. Zahlt sich Risikobereitschaft tatsächlich aus? Moderatorin Mona Vetsch fragt nach und trifft Menschen, die das Glück herausfordern.
1 Stunde 14 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Wer wagt, gewinnt – so heisst es im Volksmund. Zahlt sich
Risikobereitschaft tatsächlich aus? Moderatorin Mona Vetsch fragt
nach und trifft Menschen, die das Glück herausfordern. Mona Vetsch
begleitet Basejumper Florian Zimmermann bis zum Absprung. Der
Grafiker springt in seiner Freizeit im freien Fall Klippen und
Felswände hinunter. Viel Risiko für wenige Sekunden Glück – so
scheint es. Doch das Glücksgefühl hält, laut Zimmermann, nachhaltig
an. Der 32-Jährige fühlt sich dank dem Extremsport gestärkt und
zufriedener in allen Lebensbereichen. Doch was, wenn das Spiel mit
dem Risiko schiefläuft? Die Filmemacherin Mirjam von Arx kämpfte
gegen Krebs, als ihr damaliger Lebensgefährte beim Basespringen
tödlich verunglückte. Dieser Sprung hat die heute 55-Jährigen
dauerhaft geprägt, obwohl ihr Leben danach eine glückliche Wendung
nahm. Wie konnte er sein Leben quasi wegwerfen, während sie um
ihres rang? Wie viel Risiko nimmt man in Kauf? Den Traum vom
Auswandern haben viele, aber nur wenige wagen den Schritt
tatsächlich. Roland Tschopp setzte für den Traum eines friedlichen
Lebensabends auf der Insel Krim alles auf eine Karte und riskierte
seine Ehe, seine Gesundheit, sein Erspartes. Der Metallbaumeister
ist wieder zurück in der Schweiz und hält sich mit Gelegenheitsjobs
über Wasser. Noch hält er an seinem Traum fest, wie er Moderatorin
Mona Vetsch im Gespräch verrät. Wie Roland Tschopp, so verliess
auch Ghamkin Saleh seine Heimat. Der Syrer nahm das Risiko einer
Flucht auf sich, um in der Schweiz sein Glück zu versuchen – mit
Erfolg. Ghamkin Saleh hat eine beispiellose Karriere gemacht: vom
Tellerwäscher zum Multi-Unternehmer. Sein persönliches Risiko, so
sagt er, sei gering gewesen. Für ihn gab nichts zu verlieren. Wo
liegt der Reiz des Risikos? Das will Mona Vetsch von Steven Mack
wissen. Bereits als Junge lotete dieser die eigenen Grenzen aus,
wollte das Schicksal herausfordern und bezwingen. Selbst als er
sich bei einem Bungee-Jumping–Sprung lebensbedrohlich verletzte und
als Folge des Traumas erblindete, machte er weiter. Höher,
schneller, tiefer. Kein Risiko war ihm zu gross. Bis Steven Mack
eines Tages jäh stoppte. Es war die Erkenntnis, dass er davonlief.
Das Leben sei Risiko genug. Sich dem eigenen Ich zu stellen und
sich selbst zu finden, das sei das eigentliche Glück.

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