Wirtschaftsnews vom 20. August 2021

Wirtschaftsnews vom 20. August 2021

Wirtschaftsnews

Beschreibung

vor 2 Monaten

Thema heute:   


Unwetter-Katastrophe: Die R+V zieht
Zwischenbilanz


 


 


2021 entwickelt sich zum Ausnahmejahr, in diesem Sommer jagt
ein Unwetter das andere. "Die Überschwemmungen im Juli
übertreffen jedoch alles, was wir bisher in Deutschland erlebt
haben. Das Tief Bernd hat mit seiner Zerstörungswut allein bei
unseren Kunden rund 14.000 Schäden in Höhe von 470 Millionen Euro
verursacht", sagt Norbert Rollinger, Vorstandsvorsitzender der
R+V Versicherung.


"Unsere Berater leisten seit Jahren Überzeugungsarbeit beim
wichtigen Thema Naturgefahren: Etwa 70 Prozent aller R+V-Kunden
in den Flutgebieten haben sich dagegen abgesichert." Branchenweit
haben im gesamten Bundesgebiet etwa 46 Prozent aller Hausbesitzer
eine Elementarschadenversicherung. Das endgültige Ausmaß der
Schäden steht noch lange nicht fest.  Bei den
Überschwemmungen 2002 an der Elbe haben alle noch von einer
Jahrhundertflut gesprochen. "Heute wissen wir, dass das nur der
Auftakt zu weit heftigeren und bis dato kaum vorstellbaren
Naturkatastrophen war."


Ungewöhnlich viele Großschäden


Die Not in den Katastrophengebieten ist auch einen Monat nach dem
Unwetter noch groß. "Unsere Kunden brauchen schnelle und
unbürokratische Hilfe. Das hat für uns oberste Priorität", betont
Rollinger. Damit das reibungslos läuft, werden alle Aufgaben in
der Hochwassereinsatzzentrale der Gesellschaft koordiniert - von
der Notruf-Hotline, über die Schadenbearbeitung bis hin zum
Einsatz von Gutachtern, Dienstleistern und Schadenregulierern vor
Ort. Die Gesellschaft hat alle verfügbaren Mitarbeiter aus dem
gesamten Bundesgebiet in die Krisengebiete geschickt.


Die Kunden bekommen schnelle Vorauszahlungen, damit sie die
Kosten für lebensnotwendige Ausgaben decken, ihren zerstörten
Hausrat ersetzen oder Reparaturen in die Wege leiten können.
Zerstörte und beschädigte Gebäude machen mit etwa zwei Dritteln
den größten Anteil aller Schäden aus, darunter ungewöhnlich viele
Großschäden. "Auch Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie
Lebensmittelgeschäfte sind stark betroffen. Hier ist beim
Wiederaufbau besondere Eile geboten", sagt man bei der R+V.


Drei Viertel aller Autos haben einen Totalschaden


Neben Gebäuden hat das Unwetter auch tausende Fahrzeuge schwer
beschädigt. Drei von vier Autos haben einen Totalschaden,
ermittelte die carexpert KFZ-Sachverständigen GmbH. Sie ist mit
jedem verfügbaren Mitarbeiter in den Krisenregionen im Einsatz.
Im Flutgebiet stapeln sich meterhoch Schrottfahrzeuge, wem
welches Auto gehört, lässt sich oft nicht mehr klären. Wenn das
Auto nicht mehr auffindbar ist, bestimmen Sachverständige von
carexpert den Wert der Autos ganz unbürokratisch auf Basis der
Fahrzeugdaten, damit R+V-Kunden schnell ihr Geld erhalten.


 


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