Chinas Jahrhundert der Erniedrigung | Von Rainer Rupp

Chinas Jahrhundert der Erniedrigung | Von Rainer Rupp

19 Stunden 48 Minuten

Beschreibung

vor 1 Jahr

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und
Links) findet ihr hier:


https://kenfm.de/chinas-jahrhundert-der-erniedrigung-von-rainer-rupp


Das Trauma der Hundert Jahre Fremdherrschaft und Erniedrigung
spielt nicht nur eine prägende Rolle in Chinas jüngerer
Geschichte, sondern auch in der aktuellen Politik des Landes. Es
erklärt, warum China sich rigoros gegen jede Einmischung in seine
inneren Angelegenheiten verwahrt.


Von Rainer Rupp.


Die westliche imperialistische Aggression gegen China war von
kolossaler, unerbittlicher und soziopathischer Natur. Die
moralische Verdorbenheit der westlichen Eindringlinge ist
reichlich dokumentiert. Und die Dokumente führen alle westlichen
Ansprüche, eine überlegene Zivilisation zu repräsentieren, ad
absurdum. Die meisten dieser Nationen, insbesondere die
anglo-amerikanische Allianz, sind immer noch dabei zu versuchen,
dem chinesischen Volk durch Drohungen, Zwang und offene Gewalt
ihre Vorherrschaft aufzuzwingen.


Wer begreifen will, was heute in China vor sich geht, der sollte
sich bemühen, die 3.600 Jahre alte, schon damals schriftlich
aufgezeichnete Geschichte der großen Kulturnation China besser
kennenzulernen. Erst dann wird voll verständlich, mit welcher
Wucht China vom "Jahrhundert der Erniedrigung" getroffen
wurde und welche tiefen Narben diese Zeit im kollektiven
Gedächtnis des chinesischen Volkes hinterlassen hat.


Das "Jahrhundert der Erniedrigung" bedeutete für die Chinesen, im
eigenen Land rechtlos kolonialer Willkür unterworfen zu sein und
in absolutem materiellem Elend zu leben.


Erst mit der endgültigen Befreiung von der Fremdherrschaft auf
dem chinesischen Festland im Jahr 1949 unter Führung der
Kommunistischen Partei Chinas konnte Chinas Kampf gegen Hunger
und Krankheiten sowie der nächste lange Marsch in Richtung
Wiedergeburt von Chinas kultureller, wirtschaftliche, politischer
und militärischer Größe beginnen.


Dieser Weg hat sich letztlich als grandioser Erfolg erwiesen:
Heute wird Chinas Erfolg rund um die Welt bewundert, wenn auch
nicht immer neidlos. Das ist auch der Grund, weshalb das
chinesische Volk trotz vieler schwerer Irrungen und Wirrungen der
Kommunistischen Partei, die im Laufe der vergangenen sieben
Jahrzehnte teilweise schwere Opfer an Menschen und Material
gefordert haben, mit großer und fester Mehrheit auch heute noch
hinter dieser Partei steht, welche jüngst ihr hundertjähriges
Bestehen gefeiert hat.


Der Opiumkrieg – Beginn der kolonialen Aufteilung Chinas


Begonnen hatte Chinas Jahrhundert der Erniedrigung mit dem Ersten
Opiumkrieg 1839 (1) und die darauffolgende Fremdherrschaft endete
etwas mehr als hundert Jahre später mit der Ausrufung der
befreiten und unabhängigen Volksrepublik China im Jahr 1949.


Über dreieinhalb Jahrtausende war China ein stolzes,
hochentwickeltes Reich, das nicht wie das alte Rom und andere
Großreiche der Antike vorrangig damit beschäftigt war, die
Herrschaft über die jeweils damals ihnen bekannte Welt zu
erobern. Im Gegenteil, statt die Barbaren außerhalb seiner
Grenzen zu besiegen und dem Reich einzuverleiben, war China
hauptsächlich damit beschäftigt, das Volk zu einen und die
Barbaren draußen zu halten, wovon viele Teile der Großen Mauer
noch heute zeugen. Das mächtige Reich überdauerte Jahrtausende
bis zur Qing-Dynastie. Dann plötzlich war mit dem sogenannten
Ersten Opiumkrieg die glorreiche Geschichte des Landes zu Ende.


Bevor wir fortfahren hier zwei kurze Testfragen zur Geschichte
der Opiumkriege:


Wer waren die Opium-Schmuggler und Dealer? Die Chinesen oder die
Briten und Amerikaner?


Ging es bei den Opiumkriegen um den Freihandel oder vor allem um
den freien Verkauf der gefährlichen Droge?


Während des Ersten Opiumkrieges stand das alte Kulturreich China
zum ersten Mal den aus dem Westen gekommenen, starken
militärischen Kräften aus Eisen und Stahl gegenüber. Gegen die
modernen Kanonen und Gewehre hatten die Chinesen damals keine
Chance... hier weiterlesen:
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