„Ich bin hier in einem Flugzeug, das entführt worden ist“

„Ich bin hier in einem Flugzeug, das entführt worden ist“

9/11 und Mohammed Atta
1 Stunde 6 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Es ist 20 Jahre her und doch kann sich fast jeder daran erinnern,
wo er an diesem Tag war: Am 11. September 2001 machten Terroristen
vier entführten Maschinen zur tödlichen Waffe. Fast 3000 Menschen
aus über 90 Nationen kamen bei den Terroranschlägen in den USA ums
Leben. Der Tag stellt eine Zäsur in der Weltgeschichte dar. Einer
der Täter war der 33-jährige Mohammed Atta. Der Ägypter hatte kurz
zuvor noch in Hamburg Städtebau studiert hatte. Wie wurde aus dem
Akademiker ein Terrorist? Und warum bemerkte es niemand? In Hamburg
haben sich drei der Selbstmordattentäter kennengelernt. Hier laufen
die Fäden zusammen. Nina-Friederike Gnädig zeichnet in der vierten
Folge des Podcasts "Attentäter" die Geschehnisse um den
11.September 2001 mit Zeitzeugen nach und macht sich auf die Suche
nach Antworten. Sie trifft unter anderem Attas damaligen Professor
Dittmar Machule, spricht mit Ex-Verteidigungsminister Wolfgang
Scharping und dem Journalisten Peter Kloeppel, der an diesem 11.
September sieben Stunden live berichtete. Was er für RTL
kommentierte, war für die Zuschauer unfassbar. Auch Sibylle Dircks
konnte kaum glauben, was sie in Hamburg auf dem Bildschirm sah. Sie
hat bei den Anschlägen auf das World Trade Center ihren Bruder
verloren. Lange hat sie gehofft, dass man ihn doch noch in den
Trümmern finden würde. Haben Sie Fragen oder Feedback zum Podcast?
Dann schreiben Sie uns an: audio@welt.de.

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