Spitzenreiterinnen im Rotieren

Spitzenreiterinnen im Rotieren

Zentrifugen sind heute aus dem Alltag, der Industrie und Wissenschaft nicht mehr wegzudenken: sie schleudern Wäsche trocken, bereiten im Labor Blutproben für Analysen vor oder lassen tonnenschwere Bodenproben kreisen, um Baumaterialien zu testen. 
28 Minuten
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vor 10 Monaten
Zentrifugen sind heute aus dem Alltag, der Industrie und
Wissenschaft nicht mehr wegzudenken: sie schleudern Wäsche trocken,
bereiten im Labor Blutproben für Analysen vor oder lassen
tonnenschwere Bodenproben kreisen, um Baumaterialien zu
testen.  Und dann sind da noch die umstrittenen Zentrifugen
für die Anreicherung von spaltbarem Uran – dem Rohstoff für
Kernkraftwerke und nukleare Waffen. Das physikalische Grundprinzip
hinter diesen unterschiedlichen Zentrifugen ist immer dasselbe und
eigentlich schon sehr alt. Doch dann brachte der Schwede Theodor
Svedberg, ein Chemiker mit Flair für Technik, diese Geräte vor gut
hundert Jahren so richtig auf Touren. Ob er wohl überrascht
wäre, wie vielfältig seine Erfindung heute genutzt wird? Das
Wissenschaftsmagazin geht mit fiktiver Begleitung auf
Zentrifugen-Tour – durchs Spitallabor zum Kräftemessen im
Untergrund bis hin zur «Top Secret» -Forschung. «Let's spin – das
Wissenschaftsmagazin rotiert» - die Sommerserie der
Wissenschaftsredaktion (6/7)

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