KH007 - Martin Bringmann - Schauspieler

KH007 - Martin Bringmann - Schauspieler

Martin Bringmann - Schauspieler
59 Minuten
Podcast
Podcaster
Ein Podcast über das Stadttheater Bremerhaven

Beschreibung

vor 7 Jahren
Der Schauspieler Martin Bringmann war schon lange ein
Wunschkandidat für ein Interview. Den ersten Kontakt habe ich im
März 2013 aufgenommen. Terminlich hat es dann entweder bei mir oder
bei Martin irgendwie nie gepasst. Um so mehr freue ich mich, dass
wir uns nun am 12.06.2014, bei bestem Wetter, in der Sandbank zu
einem Gespräch getroffen haben. Frau Venhofen war so nett uns etwas
Strom zur Verfügung zu stellen. Zunächst berichtet Martin über
welche Stationen er nach Bremerhaven gekommen ist und wie dann das
Vorsprechen bei Ulrich Mokrusch und den anwesenden Regisseuren
gelaufen ist. Stationen waren nach der Schauspielschule die
Wuppertaler Bühnen, Freie Szene, Theater Bonn, Staatstheater Mainz
und Gast am Theater Bremen. Nach vier Spielzeiten hier in
Bremerhaven wechselt er an das Landestheater Tübingen. Martin
erklärt mir worin der Unterschied im Spiel eines
Bühnenschauspielers und eines Filmschauspielers besteht, denn
Martin ist auch Filmschauspieler. Um an Rollen im Film zu gelangen
ist es wichtig in einer Agentur zu sein. In Martins Fall ist dies
die Agentur Christina Schwarz in Düsseldorf. Auf ein Interview in
der Hersfelder Zeitung angesprochen, erklärt Martin mir wie er die
Komödie und die Tragödie spielt und warum es wichtig ist die
Komödie total ernst zu nehmen. Während der Zeit in Bad Hersfeld hat
er mit der Laiengruppe an der freien Bühne Theater Lust Hofheim
Erfahrungen als Regisseur gesammelt. Neben Schauspieler und
Regisseur ist Martin auch Sprecher. Unter anderem hat er den "Tod"
in Carmina Burana gesprochen. Für Olaf Satzer wird er den Roman
Kupferbrot Sprechen. Auf den Dialekt angesprochen, erfahren wir,
das er aus Südhessen stammt, aber auch einen sächsischen
Familienhintergrund hat. Als nächstes sprechen wir über Fussball:
Bochum und Frankfurt sind Martins Favoriten. Ein wichtiger Punkt um
nach vier Jahren Bremerhaven nach Tübingen zu gehen ist die
Familie. Darüber sprechen wir dann etwas länger. In vier Jahren in
einer Stadt findet man auch Freunde. Martin hat am Theater in
Thorsten Ossenfort einen Freund und Sportkameraden gefunden, der
ihn als Schüler in Kampfkünsten angenommen hat. Von Verletzungen
ist auch Martin nicht verschont geblieben. Über zwei grössere
Verletzungen und die Konsequenzen sprechen wir dann auch einige
Zeit. Anschliessend gehen wir einige Stücke durch, die ich mit
Martin gesehen habe. Diese sind: Alter Ford Escort dunkelblau,
Verbrennungen, Eistau, ein Volksfeind, Fleisch ist mein Gemüse und
Soul Kitchen. Wenn Martin nicht spielt, trainiert er mit Thorsten
Ossenfort oder fährt mit dem Rad und erkundet die Stadt. Zum
Abschied, nach einem sehr persönlichen, einstündigem Gespräch,
bedankt sich Martin noch einmal bei Bremerhaven.

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