Wenn Flüchtlingsschutz an Grenzen stößt - 70 Jahre Genfer Konvention

Wenn Flüchtlingsschutz an Grenzen stößt - 70 Jahre Genfer Konvention

25 Minuten
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Politische Reportagen und Features mit Hintergrundinformationen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Hier gibt es 15- bis 25-minütige Berichte, Reportagen und Features aus (Nord-) Deutschland, sowie von ARD-Korrespondenten und freien Autorinnen und...

Beschreibung

vor 1 Monat
Seit 70 Jahren stehen Flüchtlinge unter dem Schutz der Genfer
Konvention. Viele Staaten missachten diese Rechte. Am 28. Juli 1951
haben die Vereinten Nationen Geschichte geschrieben. Auf einer
Sonderkonferenz in Genf unterzeichneten sie ein völkerrechtliches
Abkommen, das Flüchtlingen erstmals grundlegende Rechte einräumt.
Wer wegen Religion, Rasse, Nationalität, politischer Überzeugung
oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe verfolgt
wird, genießt durch die Genfer Flüchtlingskonvention Schutz. Zwar
sind weltweit so viele Menschen wie noch nie auf der Flucht. Doch
70 Jahre nach der Verabschiedung besteht der Schutz für geflüchtete
Menschen oft nur auf dem Papier. Das zeigt sich zum Beispiel im
Mittelmeer, wo Geflüchtete wochen- und monatelang auf Booten
ausharren müssen, weil sich einzelne Staaten gegen die Aufnahme
abschotten. Der EU werden schwere Verstöße gegen die Genfer
Konvention zur Last gelegt. Aufgenommen werden sie vor allem in den
ärmsten Ländern der Erde, etwa in Uganda. Dort leben Flüchtlinge in
Dörfern statt in Camps, dürfen arbeiten und sich ein Leben
aufbauen. Leicht ist das Leben für die oftmals traumatisierten
Menschen dennoch nicht - auch weil viele Einheimische die
Flüchtlinge beneiden.
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