Mexiko - Auf den Spuren der Mayas

Mexiko - Auf den Spuren der Mayas

Podcast
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Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe, die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie lebe...

Beschreibung

vor 1 Monat
Unterwegs auf den Spuren der Maya - und den Resten modernen
Tourismus an der mexikanischen Karibikküste der Riviera Maya. Von
Elisabeth Weydt Das Hinterland der mexikanischen Karibikküste an
der Riviera Maya ist voller magischer Wasserlöcher. Sie heißen
Cenoten und wurden im Lauf der Zeit ins Karstgestein gewaschen. Es
gibt kleine Cenoten - so groß wie Pfützen - und riesige, in die
ganze Kathedralen passen würden. In manchen leben Fledermäuse und
Schildkröten, in einer sogar ein Krokodil. Und nach dem Glauben der
alten Maya lebte hier der Regengott Chaac, als Mittelsfigur
zwischen unserer Welt und der Unterwelt. Elisabeth Weydt war für
uns in Mexiko auf den Spuren der Maya. Die Dschungelstadt Koba war
über mehrere Jahrhunderte hinweg ein zentraler Knotenpunkt im groß
angelegten Netzwerk aus Straßen und Städten der Maya. Zu ihrer
Blütezeit zwischen 600 und 900 nach Christus zog sich ihr Netz über
ein Gebiet, auf dem heute die Staaten Guatemala, Honduras,
Nicaragua, Belize und der Süden Mexikos liegen. Sergio Chan Chan
ist ein Nachfahre der alten Hochkultur, er führt uns durch die alte
Stätte und erörtert ihren Untergang. Am Strand der mexikanischen
Karibik wird immer wieder das Plastik unserer industrialisierten
Weltgesellschaft angespült oder von Touristen hinterlassen. Die
Initiative "Snorkeling for Trash" hat es sich zur Aufgabe gemacht,
zumindest einen kleinen Teil der Millionen Tonnen von Plastikabfall
im Meer einzusammeln oder herauf zu tauchen. Antonio Ortega ist
Mitinitiator der Initiative und erzählt, was ihn sonntags um sieben
an den Strand zieht.
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