Die Zukunftsmobilisten: Nr. 135 Dr. Johannes Betz (University Pennsylvania /autonomes Fahren)

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 135 Dr. Johannes Betz (University Pennsylvania /autonomes Fahren)

Motorsport für die Serie / Individualisierter Verkehr und ÖPNV
49 Minuten
Podcast
Podcaster
In dieser Podcastreihe gibt es Eins zu Eins-Interviews von Jürgen Vagt mit Akteuren der Zukunftsmobilität.

Beschreibung

vor 3 Monaten
von Jürgen Vagt 19.07.21 Heute war Dr. Johannes Betz zu Gast bei
den Zukunftsmobilisten und wir sprachen über die Forschungen in
Sachen autonomes Fahren. Der studierte Fahrzeugtechniker hat über
die Verknüpfung von Elektroautos und Smart Home Anwendungen
promoviert. Das Forschungsthema wird sogar für viele
Eigenheimbesitzer interessant, weil der Elektroautoabsatz trotz der
Corona-Pandemie steigt und viele, weitere, elektrische Fahrzeuge
bis zur Mitte der 2020er Jahre durch die Autohersteller angekündigt
sind. Es ging in der Promotion auch um die Praxisfrage, ob man als
Eigenheimbesitzer sehr viel ausgibt, um eine smarte Ladestation und
entsprechende Solarzellen zu erwerben. Zudem spielen in der
Gegenwart der Elektrifizierung des Autofahrens Handwerker eine
große Rolle, weil Handwerker in der Tendenz nur eine begrenzte
Tagesfahrleistung brauchen. Forschungen fürs autonome Auto Aber
jetzt ist Dr. Johannes Betz Post-Doc an einer privaten Universität
in Pennsylvania und widmet sich dem autonomen Fahren. Diese
Forschungen werden noch beeinflusst aus großen Forschungsprojekte
an der Münchener Universität. Wie auch in der Verbrennerwelt wird
der Motorsport als Testfeld genutzt, man hat einen Sportwagen mit
Sensoren und Steuerelektronik bestückt und am Ende konnte das
Fahrzeug stabile gute Rundzeiten erzielen. Diese Erfolge konnte man
mit Sensortechnik für wenige tausend Euro bewerkstelligen, aber
gegenwärtig ist noch die Rechnerleistung im Auto ein Problem. Aber
wenn hier die technische Entwicklung weiter geht, dann wird der
Zeitpunkt kommen, wo ein automatisiertes Rennfahrzeug Lewis
Hamilton als wohl besten Fahrer seiner Generation schlagen wird. So
einen Effekt haben wir als Gesellschaft schon bei Alpha Go gesehen.
Wenn man sich aus der Formel Eins mit den entsprechenden
Champagner-Partys wieder in den automobilen Alltag begibt, dann
kann man die Erfahrungen aus den automobilen Grenzbereichen auch in
die automobile Praxis übertragen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen
erlauben jetzt eine Typenzulassung, sodass laut Dr. Johannes Betz
der Shuttlebetrieb in verkehrsarmen Bereichen auch schon im Jahr
2021 möglich ist. Aber wenn wirklich der individualisierter Verkehr
,so wie wir Ihn kennen, automatisiert werden soll, dann gibt es
eine Menge Herausforderungen in der Forschung. Mit anderen Worten
ist das noch Zukunftsmusik.

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