5/7: «Schloss Gripsholm» von Kurt Tucholsky

5/7: «Schloss Gripsholm» von Kurt Tucholsky

Muttis Adresse löst eine Schlacht aus – Ein Abend mit Esel, Whisky und Grammophon – Und: Der Prinzessin ihr Karlchen heisst «Billie».
38 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Muttis Adresse löst eine Schlacht aus – Ein Abend mit Esel, Whisky
und Grammophon – Und: Der Prinzessin ihr Karlchen heisst «Billie».
«Daddy» und «die Prinzessin» machen Urlaub. In einem kleinen
Örtchen in Schweden. Berlin liegt längst hinter ihnen. Vor ihnen
nur: Ruhe, Sommersonne und Wind, der in den Bäumen rauscht. Und
Karlchen, der zu Besuch gekommen ist, um eine Weile ihren
Urlaubsalltag durcheinanderzuwirbeln. Man trinkt, singt und lacht
und man begegnet einem Kinde, das völlig verängstigt aus seinem
Kinderheim flüchten will. Das Buch erschien 1931. Da hatte Kurt
Tucholsky (1890-1935) Deutschland schon den Rücken gekehrt; nicht
mehr lange und einer der wichtigsten politischen Autoren würde
verstummen. In Schweden, wohin er umgesiedelt war, fand er die
Inspiration für diese Erzählung. Ein Sommervergnügen sollte es
sein: für die handelnden Personen genauso wie für die Leserschaft
seines Romans. Leicht und die Zeit süss zerdehnend, durchsetzt mit
Tucholskys Witz und seinem Sprachgenius, entspannt sich die
Geschichte zweier Verliebter, ihrer Freunde und eines gequälten
Kindes. Günter Pfitzmann, verpasst der Geschichte mit ihren
zahlreichen plattdütschen Einsprengseln genau das richtige Mass an
Freischnäuzigkeit und Wehmut nach einer irgendwie vergangenen Zeit.
Sprecher: Günter Pfitzmann – Produktion: SRF 1976 – Dauer: 38

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