6/7: «Schloss Gripsholm» von Kurt Tucholsky

6/7: «Schloss Gripsholm» von Kurt Tucholsky

Das Kind wird «der kleine Gegenstand» – Ein kleines Grab und windverwehte Blumen – Und: Wohin es führt, wenn drei, die sich gern haben, zusammen im Bett ein Kreuzworträtsel lösen.
36 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Das Kind wird «der kleine Gegenstand» – Ein kleines Grab und
windverwehte Blumen – Und: Wohin es führt, wenn drei, die sich gern
haben, zusammen im Bett ein Kreuzworträtsel lösen. Schon einige
Wochen verbringen Kurt und Lydia ihre Ferien im Schloss Gripsholm.
Freund Karlchen ist gekommen und wieder abgereist und seine
Leerstelle hat nun Sibylle besetzt, die Busenfreundin der
«Prinzessin». Auch ein fremdes Kind hat man inzwischen in den Kreis
aufgenommen. Noch lebt es wohl in einem Kinderheim, indem die
Direktorin Adriani ein mehr als strenges Regime führt. Doch man hat
Pläne Zwischendurch hat man mehr als genug Zeit, sich treiben zu
lassen; auch die Gedanken treiben zu lassen.und wenn ein Mann mit
zwei schönen Frauen allein ist, dann kann schon etwas dabei
herauskommen, was zu Tucholskys Zeiten für Wirbel sorgte, wenn es
in aller Deutlichkeit aus- und niedergeschrieben wird. Mit seinem
nahezu letzten Werk «Schloss Gripsholm» (1931), spannte Kurt
Tucholsky den Bogen zu einem seiner Erstlingswerke «Rheinsberg. Ein
Bilderbuch für Verliebte» (1912). Tucholsky, einer der aktivsten
und bedeutendsten politischen Journalisten der Weimarer Republik,
Leiter der «Weltbühne», Buchrezensent, Kritiker, Satiriker,
Verfasser zahlreicher deutscher Chansons und anderer
«Gebrauchslyrik», schrieb darin Sommergeschichte, Liebesgeschichte,
die auch heute noch nichts von ihrem Wert verloren hat. Sprecher:
Günter Pfitzmann – Produktion: SRF 1976 – Dauer: 36'

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