7/7: «Schloss Gripsholm» von Kurt Tucholsky

7/7: «Schloss Gripsholm» von Kurt Tucholsky

Warum die Frau Adriani der Prinzessin plötzlich wie ein exotisches Fabeltier vorkommt – Der letzte Urlaubstag – Und: Ein kleines Glück kann jeder.
35 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten
Warum die Frau Adriani der Prinzessin plötzlich wie ein exotisches
Fabeltier vorkommt – Der letzte Urlaubstag – Und: Ein kleines Glück
kann jeder. Der Urlaub geht dem Ende zu. Billie ist abgereist und
kein Schatten trübt das Beisammensein von «KurtPeterDaddyFritzchen»
und der «Prinzessin». Bald wird man wieder in Berlin sein und
Schloss Gripsholm süsse Erinnerung werden. Doch eine Sache ist da
noch: das Kind, «der kleine Gegenstand» muss noch aus der Gewalt
der Kinderheimdirektorin Adriani befreit werden. Das Buch erschien
1931. Da hatte Kurt Tucholsky (1890-1935) Deutschland schon den
Rücken gekehrt; nicht mehr lange und einer der wichtigsten
politischen Autoren würde verstummen. In Schweden, wohin er
umgesiedelt war, fand er die Inspiration für diese Erzählung. Ein
Sommervergnügen sollte es sein: für die handelnden Personen genauso
wie für die Leserschaft seines Romans. Leicht und die Zeit süss
zerdehnend, durchsetzt mit Tucholskys Witz und seinem Sprachgenius,
entspannt sich die Geschichte zweier Verliebter, ihrer Freunde und
eines gequälten Kindes. Günter Pfitzmann, verpasst der Geschichte
mit ihren zahlreichen plattdütschen Einsprengseln genau das
richtige Mass an Freischnäuzigkeit und Wehmut nach einer irgendwie
vergangenen Zeit. Sprecher: Günter Pfitzmann – Produktion: SRF 1976
– Dauer: 35'

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