Der süße Brei

Der süße Brei

Der Klassiker in einfacher deutscher Sprache
8 Minuten
Podcast
Podcaster
Märchen in einfachem Deutsch für süße Träume

Beschreibung

vor 2 Monaten

Hallo Leute! Viel Spaß und süße Träume mit
dem süßen Brei. 


Hier schon einmal eine kleine Vorschau. Ähnlichkeiten mit
existierenden Personen sind eventuell nicht ganz zufällig und
durchaus beabsichtigt :-) 


[...] Und so sagte die Hexe einen Zauberspruch, und fortan kochte
der Topf den Brei von ganz alleine. Man musste nur rufen:
"Töpfchen koch!" und schon ging es los. Und rief man "Töpfchen
stop!" so hörte der Topf auf zu kochen, und man konnte den
leckeren süßen Brei essen.


So ging es einige Tage, und die drei Kinder waren sehr zufrieden.
Morgens, mittags und abends stellte Papa den Topf auf den Herd
und rief "Töpfchen koch!". Und während der Topf einen leckeren
süßen Brei kochte, konnte Papa noch etwas mit Elisa, Sebastian
und Benne spielen. Wenn der Topf voll war, rief Papa: "Töpfchen
stop!" und alle setzten sich an den Tisch zum Essen.


Einige Tage später ging Papa mit der Hexe ins Rathaus, um den
Männern und Frauen die Bilder davon zu zeigen, was die Hexe mit
ihrem Haus vorhatte. Die drei Kinder waren zu der Zeit ganz
alleine zuhause, und ihnen war langweilig. Also kamen sie auf die
Idee, dass sie von dem süßen Brei essen wollten, denn schließlich
kochte der Topf den ja ganz alleine, wenn man es ihm nur sagte.
Elisa setzte den Topf auf den Ofen und rief "Töpfchen koch!", und
der rote Zaubertopf begann sofort damit, den leckeren Brei zu
kochen. 


Die drei Kinder spielten noch etwas mit ihrer Eisenbahn auf dem
Küchenboden, als plötzlich plitsch-platsch plitsch-platsch etwas
vom Ofen heruntertropfte. Oh jeee! Sie hatten den Brei völlig
vergessen, und der Topf kochte und kochte und kochte immer mehr
davon. Er lief aus dem roten Topf, über den Ofen und tropfte von
dort auf den Boden.


Benne, der kleinste der drei, begann vor Schreck laut zu weinen,
Sebastian saß in einer Ecke und plazte fast vor Lachen, während
Elisa ganz blass wurde. Sie hatte nämlich vergessen, wie man den
Topf wieder anhalten konnte. Sie rief verzweifelt alles, was ihr
in den Sinn kam. "Töpfchen halt! .... Töpfchen genug! ....
Töpfchen aus!", aber der Topf kochte immer weiter. Jetzt war
schon die ganze Küche voller Brei, und er begann, aus den offenen
Fenstern auf die Straße zu tropfen. [...]





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Die Grundlage meiner Märchenadaptationen sind die lizenzfreien
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Die tolle Musik zum Podcast kommt von Francisco
Alvear, heißt Uplifting, und wurde unter einer
Creative-Commons-Lizenz ohne Copyright veröffentlicht. 


Danke, Francisco!


https://www.youtube.com/watch?v=xj9TsY_LUlA



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