#SRFglobal vom 01.07.2021

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Auf den Ozeanen kämpfen die grossen Fangnationen um immer weniger Fisch. Mit milliardenschweren Subventionen schicken Länder wie China oder Spanien ihre Fangflotten um die halbe Welt, die Netze der kleinen Fischerinnen und Fischer bleiben leer. Nachha ...
30 Minuten

Beschreibung

vor 3 Monaten
Auf den Ozeanen kämpfen die grossen Fangnationen um immer weniger
Fisch. Mit milliardenschweren Subventionen schicken Länder wie
China oder Spanien ihre Fangflotten um die halbe Welt, die Netze
der kleinen Fischerinnen und Fischer bleiben leer.
Nachhaltigkeits-Label wie MSC schaffen keine Abhilfe. Für fast 800
Millionen Menschen ist Fisch das wichtigste Nahrungsmittel, 154
Millionen Tonnen werden jährlich weltweit verzehrt. Doch die
Bestände schrumpfen. Verantwortlich dafür sind staatlich
subventionierte Hochseeflotten aus Asien und Europa, aber auch die
illegale Fischerei. Das Nachsehen hat die Küstenbevölkerung in
Afrika und Südamerika, denn der traditionellen Fischerei bleibt oft
fast nichts übrig. Während Nachhaltigkeits-Label wie MSC selbst in
der Kritik stehen, suchen Nichtregierungsorganisationen, aber auch
die Uno und die WTO nach Lösungen, die Bestände zu wahren und die
Zukunft der Fischerei zu sichern. Moderator Sebastian Ramspeck
spricht mit dem Seerechts- und Fischerei-Experten Erik van Doorn,
mit Meeresschützerin Fabienne McLellan sowie
SRF-Südamerika-Korrespondentin Karen Naundorf. Auch MSC stellt sich
den kritischen Fragen von SRF.

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