#6 2021 - Künstliche Intelligenz: Clemens Wasner und Sinan Tankaz im Gespräch

#6 2021 - Künstliche Intelligenz: Clemens Wasner und Sinan Tankaz im Gespräch

Clemens Wasner, CEO und Gründer des AI (Artificial Intelligence)-Unternehmens enliteAI und Mitinitiator des Vereins „AI Austria“ im Gespräch mit Sinan Tankaz, Head of AI bei der Kapsch BusinessCom, über den Unterschied zwischen menschlicher und künstliche
46 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten

Clemens Wasner ist CEO und Gründer des AI-Unternehmens enliteAI,
Mitinitiator des Vereins „AI Austria“ und einer der führenden
Köpfe im DACH-Raum im Bereich der angewandten künstlichen
Intelligenz. Im Gespräch mit Sinan Tankaz, Head of Artificial
Intelligence bei der Kapsch BusinessCom, grenzt Wasner die
künstliche Intelligenz von der menschlichen ab: „KI-Systeme sind
wie zehntausende Praktikanten, die für einen arbeiten. Sie können
aber keine Unternehmensstrategie erstellen oder Picassos malen“.
Tankaz ergänzt: „Und diese Praktikanten sind zudem extrem
fleissig, diszipliniert und machen kaum Fehler. Aber sie
erledigten Tasks, keine Jobs.“ Beide heben die gute
Ausgangssituation von Österreich im Bereich der AI hervor.
Österreich boxe hier über seiner Gewichtsklasse, analysiert
Wasner. Und Tankaz ergänzt: „Im KI-Bereich ist die Open Source
Community sehr vital, global und offen. Dadurch besteht in der
Verfügbarkeit zwischen Shenzhen, dem Silicon Valley und
Standorten in Österreich kein Gap.“ AI-Experte Wasner geht davon
aus, dass vor allem die G20-Staaten, die in Weiterbildung
investieren und Fördermittel zum Einsatz von KI in etablierten
Unternehmen bereitstellen, von der Entwicklung im AI-Bereich
profitieren werden. Dabei ortet er einen Unterschied zwischen
Europa und dem angelsächsischen Raum: „In der DACH-Region wird KI
vor allem zur Erreichung der jährlichen Effizienzziele
eingesetzt, während im angelsächsischen Raum eher neue
Business-Modelle oder Gewinne im Vordergrund stehen.“ Tankaz
bewertet dies durchaus positiv, denn eine mit KI ausgestattete,
überlebensfähige Industrie bedeute eine gute Ausgangslage für die
europäische Wirtschaft. Im Ausblick sieht Wasner in den nächsten
fünf Jahren einen Wandel von der KI-unterstützten Analyse zur
KI-unterstützten Erzeugung von Inhalten. Kapsch-Experte Tankaz
erwartet, dass in fünf Jahren die meisten administrativen
Prozesse automatisiert sind, was zu mehr
Dienstleistungsorientierung in der Gesellschaft führen wird.
„Ziel muss sein, dass die KI für uns wie ein Fahrrad für den
Geist funktioniert“, bringt es Wasner am Ende dieser Folge auf
den Punkt.


Links zur Folge


Unternehmen enliteAI


SPIEGEL-Artikel zu den "besoffenen Feldmäusen"


AI-Landkarte Österreich


Kapsch BusinessCom

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