Wirtschaftsnews vom 29. Juni 2021

Wirtschaftsnews vom 29. Juni 2021

Wirtschaftsnews

Beschreibung

vor 1 Jahr

Thema heute:   


Finanztip-Studie: Generation Ü50 wechselt Verträge viel zu
selten - Durchschnittskunden zahlen bis zu 460 Euro im Jahr
drauf


 


 


Wer einen neuen Vertrag abschließt, bekommt bei vielen
Anbietern attraktive Konditionen. Bestandskunden hingegen
bezahlen oft mehr und bekommen mitunter sogar weniger Leistung.
Der Geldratgeber Finanztip rät deshalb, Strom-, Handy- oder auch
Versicherungsverträge regelmäßig zu prüfen und ggf. zu
wechseln.


Eine aktuelle Finanztip-Studie zeigt nun, dass vor allem über
50-jährige Verbraucher wechselfaul sind. Doch das kann teuer
werden: Allein bei den Themen Strom, Handy und Kfz-Versicherung
entstehen einem Standardkunden so Mehrkosten von jährlich bis zu
460 Euro. Eine repräsentative Studie von Finanztip zeigt: Knapp
jeder Dritte über 50 hat noch nie den Stromanbieter gewechselt.
"Wer schon immer Strom bei einem Anbieter bezieht, hängt in der
teuren Grundversorgung". Für Betroffene ist das Sparpotential
groß - laut einer aktuellen Beispielrechnung von Finanztip bringt
der Wechsel in einen günstigen Tarif bei einem durchschnittlichen
Stromverbrauch (3.000 KWh) knapp 150 Euro im Jahr. Aber auch wer
vor Jahren schon einmal seinen Stromanbieter gewechselt hat,
sollte regelmäßig Tarife vergleichen. In einer Beispielrechnung
sparte der Wechsel von einem älteren in einen günstigen Tarif
knapp 40 Euro.  Genau dieser Fall kommt bei Älteren
besonders oft vor: Zwar hat mehr als jeder zweite über 50 vor
Jahren schon mal den Stromanbieter gewechselt, vergleicht aber
nicht regelmäßig Tarife. Für die Anbieter ist es lukrativ, dass
die besonders geburtenstarken Jahrgänge nicht wechseln.


Ältere Handyverträge sind deutlich zu teuer


Ein weiterer Kostenfaktor privater Haushalte sind Handytarife. Im
Mobilfunkbereich sind seit Jahren fallende Preise zu beobachten -
erst im E-Netz, jetzt zunehmend auch im hochwertigen D-Netz". Die
Folge: Je älter ein Tarif ist, desto teurer ist er im Vergleich
zu neuen Angeboten. "Vor allem die Generation 50plus telefoniert
besonders häufig zu hohen Kosten, denn jeder dritte Handyvertrag
von ihnen ist älter als fünf Jahre." Besonders im D-Netz geht das
ins Geld, wie eine Beispielrechnung von Finanztip zeigt: Besteht
hier der Vertrag schon seit zehn Jahren zahlen die Inhaber 264
Euro im Jahr zu viel.  


Viele Ältere scheuen den Kfz-Tarifvergleich


Dass mit zunehmendem Alter die Autoversicherung teurer wird, ist
hinlänglich bekannt. Dennoch fassen 40 Prozent der über
50-Jährigen grundsätzlich ihren aktuellen Tarif nicht an - vor
allem, weil sie mit ihrer Versicherung zufrieden sind. Doch diese
Treue kostet. Durch den Wechsel in einen preiswerteren Tarif
ließen sich im Schnitt bis zu 50 Euro im Jahr sparen.  


 


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