Dependenztheorie

Dependenztheorie

40 Minuten

Beschreibung

vor 1 Jahr

Unter dem Begriff Dependenztheorie sammeln sich im Zuge der
Dekolonisierung unterschiedliche Theorien. Ihnen gemein ist, dass
sie auf globaler Ebene die Länder in zwei Sets von Staaten
einteilen: Den globalen Norden, die ehemaligen Kolonialmächte und
der globale Süden, die kolonisierten Länder. Kritisiert wird
hier, dass immer noch dieses Abhängigkeitsverhältnis besteht.
Diese Abhängigkeit und dieses Verhältnis wird verstärkt durch
jede Interaktion der Staaten.
Wir sprechen darüber woher diese Theorie kommt, was sie
vielleicht heute für eine Bedeutung hat und wie grenzt sie sich
ab von Beispielsweise Wallersteins Weltsystemanalyse und was sie
mit der Modernisierungstheorie zu tun hat.
Außerdem erzählt Chris von der Summer School in Konstanz, die
stattgefunden hat.
Wer Gast sein möchte, Fragen oder Feedback hat, kann dieses gerne
an houseofmodernhistory@gmail.com oder auf Twitter an
@houseofModHist richten.


Quellen


Arrighi, Giovanni: Globale Ungleichheiten und das Erbe der
Dependencia-Theorie. Zeitschrift für Weltgeschichte, Volume
16, Number 1, 2015, pp. 135-148(14)
Ferraro, Vincent: Dependency Theory: An Introduction. in The
Development Economics Reader, ed. Giorgio Secondi (London:
Routledge, 2008), pp. 58-64.
Meyerowitz, Joanne: A War on Global Poverty: The Lost Promise of
Redistribution and the Rise of Microcredit. Princeton,
2004.
Rodney, Walter: How Europe Underdeveloped Africa. 1972.
Rostows Stufenmodell:
https://www.researchgate.net/figure/The-Rostow-model-of-development_fig1_343106814

Wallerstein, Immanuel: Welt-System-Analyse: Eine Einführung.
2004. 

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