Rückblick: Das Phantom von Graz

Rückblick: Das Phantom von Graz

Graz, 1981: Ein rätselhafter Mord beschäftigt Justiz, Exekutive und Kriminalreporter. Hans Breitegger erklärt in diesem delikt-Rückblick die Hintergründe des Verbrechens und warum dafür nie jemand verurteilt wurde.
23 Minuten

Beschreibung

vor 4 Monaten

November 1981: Wenige Momente zuvor genoss Franz Gross noch einen
netten Abend mit seinen Kollegen in einem Grazer Tanzlokal. Kurz
vor 1 Uhr verlässt die Gruppe das Lokal – nicht ahnend, dass
einer von ihnen gleich einem Attentat zum Opfer
fallen wird.


Ein maskierter Täter schießt auf Gross
und entkommt unerkannt. Der 53-Jährige stirbt
wenig später. Seine geschockten Kollegen sind Zeugen des
Verbrechens, können zur Aufklärung aber nicht viel
beitragen. Nichts im Umfeld des beliebten
Familienvaters und Postbeamten liefert irgendein Motiv oder eine
Erklärung für die Bluttat. Dennoch präsentiert die
Polizei bald einen Verdächtigen. Die bereits zweite
fatale Verwechslung in diesem Fall. Der Anschlag galt
nämlich einem Unterweltboss. Das  irrtümliche Opfer und der
dafür Festgenommene haben eines gemeinsam: Ihre Unschuld.


Der langjährige Kriminalreporter der Kleinen Zeitung,
Hans Breitegger, erklärt im Gespräch mit David
Knes die Hintergründe dieses einzigartigen
Falles und wie in den folgenden Jahren nicht nur
seine Journalistenkollegen und er unter Druck
gesetzt wurden, sondern spricht auch
über Mafia-Verbindungen, erpresste
Justizvertreter und ein letztendlich
eingestelltes Verfahren.


Der langjährige Kriminalreporter der Kleinen Zeitung,
Hans Breitegger, erklärt im Gespräch mit David
Knes die Hintergründe dieses einzigartigen
Falles und wie in den folgenden Jahren nicht nur
seine Journalistenkollegen und er unter Druck
gesetzt wurden, sondern spricht auch
über Mafia-Verbindungen, erpresste
Justizvertreter und ein letztendlich
eingestelltes Verfahren.

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