Wirtschaftsnews vom 18. Juni 2021

Wirtschaftsnews vom 18. Juni 2021

Wirtschaftsnews

Beschreibung

vor 1 Jahr

Thema heute:   


Spitch: Sprache wird dominante Eingabemethode


 


 


Die gesprochene Sprache wird sich in den 2020er Jahren zur
dominanten Mensch-Maschine-Schnittstelle für die
Informationseingabe entwickeln. Diese Prognose wagt Bernd Martin,
Deutschland-Verantwortlicher des Sprachsystemspezialisten Spitch
AG.


Er begründet seine These mit einfachen Worten: „Sprechen ist für
die Menschen leichter als tippen, wischen oder drücken.“ Bei der
Ausgabe sieht er hingegen eine Zweiteilung zwischen gesprochener
Sprache und bildlicher Darstellung. Er sagt dazu: „Hören und
Sehen sind für uns Menschen gleichermaßen einfach.“


Mit Computern zu reden wird zur Selbstverständlichkeit


Der Deutschland-Verantwortliche von Spitch ist sich sicher, dass
„wir künftig Computer, Smartphones, Smart Homes und irgendwann
auch Autos überwiegend per Sprache steuern,“ und geht dabei von
einer stark steigenden Erwartung der Menschen an die
Dialogfähigkeit der Systeme aus. „Mit Computern zu reden wird im
Laufe der 2020er Jahre zur Selbstverständlichkeit werden. Man
stellt eine Frage, der Computer gibt Auskunft oder stellt eine
Rückfrage, bis die passende Antwort gefunden oder das gewünschte
Ergebnis erzielt ist.“ Man bezeichnet diese Art von
Mensch-Maschine-Dialogen als „Querschnittsphänomen“, das kaum
eine Branche außen vorlassen werde. Die Unternehmen müssten sich
zügig durch den Einsatz von Sprachdialogsystemen vorbereiten, um
ihre Wettbewerbsfähigkeit in den 2020er Jahren zu behalten.


Menschen erwarten Sprachdialogsysteme bei Firmen und
Behörden


„Wer regelmäßig zu Hause mit Alexa und am Smartphone mit Siri
spricht, erwartet diese Art von Sprachservice auch bei seiner
Bank, beim Autohaus, beim Arzt, bei Behörden, beim Verkehrs- oder
Logistikdienstleister“, gibt man beim Unternehmen konkrete
Beispiele. „Bei Unternehmen und Behörden sind die Anforderungen
jedoch deutlich höher als bei Consumer Services wie Alexa oder
Siri, weil die Systeme das branchen- und fachspezifische
Vokabular beherrschen müssen. Zudem sind die Anforderungen an
Sicherheit und Verlässlichkeit um ein Vielfaches höher. Daher
müssen Sprachdialogsysteme für die Wirtschaft und den
Öffentlichen Dienst über mehrere Monate hinweg fachlich trainiert
werden.“


Höhere Kundenzufriedenheit und niedrigere Kosten


Daher seien Unternehmen und Öffentliche Verwaltung gut beraten,
frühzeitig mit Sprachsystemen anzufangen, um das erforderliche
Know-how und die Integration in die Backendsysteme
voranzubringen. „Die Kunden werden schneller bedient und bei den
Firmen entstehen enorme Kosteneinsparungen. Es ist diese
Kombination aus der Steigerung der Kundenzufriedenheit und den
Einsparpotenzialen, die es für Unternehmen so attraktiv macht,
mit der Einführung von Sprachsystemen zu beginnen.“


 


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