Koreanische Zwangsprostituierte in japanischen Kriegsbordellen

Koreanische Zwangsprostituierte in japanischen Kriegsbordellen

25 Minuten
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Politische Reportagen und Features mit Hintergrundinformationen zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Hier gibt es 15- bis 25-minütige Berichte, Reportagen und Features aus (Nord-) Deutschland, sowie von ARD-Korrespondenten und freien Autorinnen und...

Beschreibung

vor 1 Monat
Im 2. Weltkrieg mussten Koreanerinnen als Prostituierte in japanischen Soldatenbordellen arbeiten. Das sorgt bis heute für Streit. Schätzungsweise bis zu 200.000 Frauen mussten im Zweiten Weltkrieg bei den kaiserlichen Truppen Japans Liebesdienste leisten. Als Zwangsprostituierte in Soldatenbordellen. Die meisten dieser so genannten Trostfrauen kamen aus der damaligen japanischen Kolonie Korea. Ein für beide Länder hochemotionales, politisiertes Thema mit einem bis heute ungelösten Konflikt. Südkorea wirft Japan vor, sich bisher nicht ausreichend für diese Kriegsgräuel entschuldigt zu haben. Japan dagegen meint, genügend Entschädigungsleistungen gezahlt zu haben. Dieser Streit erreichte im vergangenen Herbst sogar Deutschland. Als in Berlin ein Mahnmal mit einer koreanischen Trostfrau aufgestellt wurde, versuchte Japan sie mit allen Mitteln entfernen zu lassen. Trotz verschiedener Abkommen scheinen die Gräben zwischen den beiden Staaten tiefer denn je.
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