#9 Deutschland Ost-West

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„Ich bin der Meinung, dass der Schwangerschaftsabbruch außer strafrechtlich geregelt sein sollte, und der §218 im Strafgesetzbuch auf den Müllhaufen der Geschichte gehört.“ (Ulrike Busch) Wir sprechen ein zweites Mal über das Recht auf Abtreibung und F
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über Schwangerschaftsabbruch und politischen Protest

Beschreibung

vor 6 Monaten
„Ich bin der Meinung, dass der Schwangerschaftsabbruch außer
strafrechtlich geregelt sein sollte, und der §218 im
Strafgesetzbuch auf den Müllhaufen der Geschichte gehört.“ (Ulrike
Busch) Wir sprechen ein zweites Mal über das Recht auf Abtreibung
und Formen des Politischen Protests in Deutschland. Noch einmal
möchten wir aus einer anderen Perspektive nachfragen, warum es in
Deutschland ein relativ restriktives Recht gibt. Wie kommt es, dass
Anfang der 90er Jahre für kurze Zeit die in der DDR geltende
Fristenlösung als gesamtdeutsches Recht im Raum stand, diese Option
aber recht bald durch das Verfassungsgericht verworfen wurde und
was bedeutet das? Wie sah die Fristenlösung in der DDR aus und was
bedeutete diese für ungewollt schwangere Frauen. Zu Gast in unserem
Podcast ist heute Ulrike Busch. Sie war Professorin für
Familienplanung an der Hochschule Merseburg sowie Mitbegründerin
und langjährige Geschäftsführerin des Familienplanungszentrums
Berlin. Zudem ist sie therapeutisch im Bereich der Partnerschafts-
und Sexualberatung und Beratung zur Familienplanung tätig und wirkt
an verschiedenen Forschungsprojekten mit. „Die Folgewirkungen, die
der §218 in sich trägt sind so verheerend und haben sich in den
letzten 20-25 Jahren in ihrer Breite entfaltet – der §219a ist der
sichtbarste Aspekt davon. Ohne eine Streichung des §218 bleiben
solche unguten Kompromisse in ihrer Wirkmacht bestehen.“ (Ulrike
Busch)

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