Generation Lockdown? Jugend in Corona-Zeiten

Generation Lockdown? Jugend in Corona-Zeiten

28 Minuten

Beschreibung

vor 3 Monaten

Von einer Pause oder einem kurzen Einschnitt kann man nicht mehr sprechen: Das Leben vieler junger Menschen steht seit langer Zeit still. Gut zwei Drittel der jungen Menschen zwischen 15 und 30 Jahren haben Zukunftsängste – das zeigt die kürzlich veröffentlichte Studie zum Thema „Jugend und Corona“ der Bertelsmann Stiftung. Und mehr als ein Drittel hat speziell auch finanzielle Sorgen, deutlich mehr als vor Corona. Wir wollen wissen, wie sich Jugendliche und junge Erwachsene nach über einem Jahr Pandemie fühlen, was sie gern ändern würden und was getan werden müsste.  Antje Funcke, Expertin für Familien- und Bildungspolitik der Bertelsmann Stiftung, hat die Studie betreut. Sie befasst sich seit fast zehn Jahren mit den Themen Bildung und Teilhabe von jungen Menschen sowie Kinderarmut. Ihre Überzeugung: Politik muss dringend etwas gegen Kinderarmut unternehmen – das war schon vor der Pandemie wichtig, jetzt, da sich die Probleme noch verschärfen, umso mehr. Zudem muss die Politik Kinder und Jugendliche viel stärker beteiligen. Junge Menschen haben ein Recht gehört zu werden und mitzubestimmen. Sie sollten daher auch regelmäßig nach ihren Bedarfen, Sorgen und Wünschen gefragt und einbezogen werden. Weiterführende Links: www.bertelsmann-stiftung.de/podcast Projekt: Familie und Bildung: Politik vom Kind aus denken (bertelsmann-stiftung.de) Studien: Jugendliche fühlen sich durch Corona stark belastet und zu wenig gehört (bertelsmann-stiftung.de); Broschüre „Fragt uns 2.0 – Corona-Edition“: Publikation (bertelsmann-stiftung.de)Policy Brief: Publikation (bertelsmann-stiftung.de)   Kontakt: podcast@bertelsmann-stiftung.de 

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