Räume der Erinnerung

Räume der Erinnerung

Lange waren die Museen zu, zu lange. Jetzt ist eine Ausstellung der Künstlerin Zilla Leutenegger zu sehen, die sich mit ihrer eigenen Biografie anhand von Räumen auseinandersetzt. Eine Reise in ihre Kindheit und an Orte, die bis heute eine Bedeutung h ...
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vor 2 Monaten
Lange waren die Museen zu, zu lange. Jetzt ist eine Ausstellung der Künstlerin Zilla Leutenegger zu sehen, die sich mit ihrer eigenen Biografie anhand von Räumen auseinandersetzt. Eine Reise in ihre Kindheit und an Orte, die bis heute eine Bedeutung haben. Raubgut Afrika Um Erinnerung und Erinnerungskultur geht es auch im Konflikt um geraubtes Kulturgut. Die sogenannten «Benin Bronzen» wurden Ende des 19. Jahrhunderts von den Briten aus Benin-Stadt in Nigeria als Kriegsbeute mitgenommen und in Europa verkauft, um so kriegerische Feldzüge zu finanzieren. Viele europäische Museen haben für ihre Sammlungen solche Objekte gekauft. Doch heute fordert Nigeria diese Kunstwerke zurück, einige davon lagern in Schweizer Museen. CryptoPunks Kürzlich machte der Verkauf eines digitalen Kunstwerks Schlagzeilen, das für 69 Millionen Dollar auf einer Auktion verkauft wurde. Die Besonderheit daran: es war eine digitale Grafik, die unendlich reproduzierbar ist, aber durch eine bestimmte Technologie nur einen Besitzer haben kann. Die Technologie heisst NFT (Non Fungible Token) und basiert auf der Blockchain Technologie. Jetzt kam für 17 Millionen Dollar eines der ersten NFT’s unter den Hammer: die CryptoPunks. 50 Jahre Form und Farbe Künstlerin oder Künstler zu werden ist nicht einfach und dazu braucht es oft eine langjährige Ausbildung. Eine dieser Ausbildungsstätten heisst F&F, Schule für Kunst und Design, und entstand vor 50 Jahren als eine Abspaltung von der Zürcher Hochschule der Künste. Denn wie man zu einem guten Künstler, einer guten Künstlerin wird, darüber streitet man sich schon lange, auch schon damals.

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