30.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle Podcast30.04.21 08:45 Uhr

30.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten von DW Learn German

Dauer: 07:17:00 Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Mehr als 40 Tote bei Massenpanik in Israel Bei einer Massenpanik während eines jüdischen Festes in Nordisrael sind nach Behördenangaben mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 Teilnehmer wurden demnach in dem Wallfahrtsort Meron verletzt. Tausende, vor allem strengreligiöse Israelis hatten auf dem Meron-Berg den Feiertag Lag BaOmer begangen. Die Behörden hatten die Zahl der Teilnehmer auf 10.000 begrenzt, nach Medienberichten waren aber bis zu zehnmal mehr angereist. Nach ersten Erkenntnissen kamen Menschen auf einer abschüssigen Rampe mit Metallboden ins Rutschen, die dicht gedrängten Feiernden fielen dann übereinander. Palästinenser haben wieder keine Wahl Die erste Parlamentswahl seit 15 Jahren in den Palästinensergebieten ist kurzfristig verschoben worden. Als Grund führte Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas den Konflikt mit Israel um den Status Jerusalems an. Man habe sich darauf verständigt, die eigentlich für den 22. Mai geplante Wahl zu verschieben, bis die Teilnahme der Menschen im Ostteil der Stadt gesichert sei, sagte Abbas nach einem Treffen mit Vertretern mehrerer Palästinensergruppen in Ramallah. Die islamistische Hamas, zweitgrößte Palästinensergruppe nach der gemäßigteren Fatah von Abbas, kritisierte die Entscheidung scharf. 13 Tote bei Grenzstreit in Zentralasien Bei einem der schwersten Zwischenfälle seit langem im Grenzstreit zwischen Kirgistan und Tadschikistan sind mindestens 13 Menschen getötet und mehr als 130 verletzt worden. Zudem wurden nach weiteren kirgisischen Angaben rund 11.500 Dorfbewohner in Sicherheit gebracht. Der Streit zwischen den beiden Ex-Sowjetrepubliken dreht sich um den Zugang zu Wasserressourcen. Der jüngsten Eskalation war ein Streit zwischen Zivilisten um eine Wasserverteilungsstelle vorausgegangen. Seit dem Zusammenbruch der UdSSR 1991 kommt es zwischen Kirgistan und Tadschikistan immer wieder zu Auseinandersetzungen. Protest gegen Staatschef Zeman in Prag In Tschechien haben tausende Menschen gegen Präsident Milos Zeman demonstriert. Dieser treibe das Land in die Arme Russlands, kritisierten die Veranstalter der Bewegung "Eine Million Momente für Demokratie". Die Regierung in Prag beschuldigt den Kreml, hinter Explosionen in einem Waffenlager im Osten Tschechiens zu stecken, bei denen im Jahr 2014 zwei Menschen getötet worden waren. Zeman hatte die offizielle Regierungsversion kürzlich in Zweifel gezogen, was bei seinen Kritikern für großen Unmut sorgte. Coronavirus breitet sich weiter rasch aus Seit Beginn der Pandemie ist die Zahl der weltweit registrierten Coronafälle auf mehr als 150 Millionen angestiegen. Das geht aus jüngsten Daten der US-Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Erst vor gut drei Monaten, am 26. Januar, war die Schwelle von 100 Millionen überschritten worden. Die Zahl der bekannten Todesfälle, die in Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion gebracht werden, liegt inzwischen bei rund 3,1 Millionen. Das ist eine Million mehr als noch Ende Januar. Deutschland will sich von Beutekunst trennen Deutsche Museen sollen im nächsten Jahr erste Kunstschätze der als Raubgut geltenden Benin-Bronzen an Nigeria zurückgeben. Darauf verständigte sich eine Runde von Museumsexperten und politisch Verantwortlichen in einer Online-Konferenz mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters. "Wir stellen uns der historischen und moralischen Verantwortung, Deutschlands koloniale Vergangenheit ans Licht zu holen und aufzuarbeiten", erklärte Grütters anschließend wörtlich. Bronzen aus dem Königspalast des ehemaligen Königreichs Benin sind in zahlreichen deutschen Museen zu finden.
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