In der Mitte ist die größte Leichtigkeit.

In der Mitte ist die größte Leichtigkeit.

1 Stunde 2 Minuten

Beschreibung

vor 9 Monaten
Erneut haben wir unseren Kreis erweitert und den wundervollen Sven Müller eingeladen. Wiederholt ist es ein amüsanter, gewiefter und überaus inspirierender Trialog. Diesmal beginnen wir beim zweiten Gesetz der Thermodynamik, um wesentliche Entwicklungsimpulse des Lebens sowie des MenschSeins zu ergründen.

Das entsprechende Phänomen wird Entropie genannt. Es bezeichnet den wachsenden Druck in einem geschlossenen System, was zunehmend überhitzt und irgendwann explodieren wird. Entropie ist ein schönes Sinnbild für das, was wir aktuell individuell, kollektiv sowie global erleben.

Der Druck in unserem System wächst.
Nun ist die Frage, wie wir mit diesem Druck umgehen.
Vor allem: Wie können wir den wachsenden Druck für unsere Weiterentwicklung nutzen?

Dieser Druck ist der Übergang in die nächste Stufe des MenschSeins. Jedoch gibt es noch so einiges, was wir diesem Druck, der uns ganz klar voranbringen will, entgegensetzen. Damit erschaffen wir unnötige Spannung, Zähigkeit und Schwere, die unser Leben leidvoll macht. Unser Festhalten am eigenen Leiden zeigt sich etwas darin, dass wir uns an Worst-Case-Szenarien orientieren, um uns nachher darüber zu freuen, dass es gar nicht so schlimm kam, wie wir ursprünglich dachten.

Was wäre, wenn wir uns ab sofort auf den Best Case, auf das Ideal, ausrichten?
Wenn wir uns einfach gestatten, dass uns immer das Optimum des Lebens geschenkt wird?

Als Sinnbild für den laufenden Prozess des Druckanstiegs zeigt sich ein Katapult, was immer weiter gespannt wird, um uns weit nach vorn zu schleudern. Statt einem Katapult sieht Sven Hosenträger, die uns in der Vergangenheit festhalten und mit deren Losschnippsen wir noch vorn stolpern.

Genau dazu liefert Michael eine grandiose Story aus seiner Kindheit. Sie spielt des Nachts zwischen dunklem Flur, dem Licht des Wohnungstürspaltes sowie der furchterregend düsteren Außentoilette. Ein vergessener Hosenträger spielt dabei die entscheidende Rolle, was letztlich im Zusammenschreien des gesamten Wohnhauses endet.

Zudem liefert Michael ein wundervolles Anschauungsbeispiel, wie die Impulse des Lebens zum göttlichen Flow führen. Sein Beispiel verdeutlicht, wie uns dieser Flow herausfordert, uns komplett von der bisherigen Realität und dem damit verbunden Komfort zu lösen.

Am Finale dieser Podcast-Episode steht ganz klar die Frage:
Bin ich wirklich bereit mich den Impulsen des Lebens sowie den klaren Bewegungen des göttlichen Flows anzuvertrauen?

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