Die Schwellen ins Unbekannte.

Die Schwellen ins Unbekannte.

57 Minuten

Beschreibung

vor 8 Monaten
Unsere 41. Episode startet offen und sehr, sehr ehrlich. Wir beginnen mit dem, was wirklich da ist und was uns wahrhaftig bewegt.

Andres berichtet von seinen Erfahrungen mit einem Sich-Verraten-Fühlen und der konditionierten Reaktion darauf, die bislang im kompletten Beziehungsabbruch mündete, um irgendwie die Kontrolle sowie die Macht zu erhalten, da die Verletzung so groß wirkt.

Er spricht von seinen aktuellen Erfahrungen mit tiefer Verunsicherung und der gleichzeitig deutlich spürbaren Notwendigkeit sich voll zu zumuten, auch wenn sich einiges dagegen sträubte. Ebenso erzählt Andres von den körperlichen Prozessen, die all dies auslöste. Der Schritt, der Andres wirklich voran brachte, war der Schritt ins Unbekannte: Einfach weiter gehen und sich mit dem zeigen, was wirklich ist. Aufgrund dessen erlebte Andres, wie es immer klarer wird und wie sich die Verbindung direkt weiterentwickeln konnte.

Die Schritte ins Ungewisse führt uns in die bedingungslose Liebe. Die Anforderungen und Vorstellungen, was im Namen der Liebe zu geschehen hätte, lösen sich auf. Dafür kann die Liebe nun genau den Weg nehmen, den sie nehmen will. Es ist unsere Hingabe an die umfassende Kraft sowie das unkontrollierbare Wesen der Liebe.

Anhand dieser Erfahrungen identifizieren wir die Konstrukte, mit denen wir bislang versuchen die Kontrolle und die Macht zu bewahren, um uns vor Erniedrigung und Verletzung zu schützen. Diese Schutzpanzer lösen wir, indem wir immer wieder neu ins Nichtwissen und somit in das Unbekannte gehen.

Es gibt so viele Momente in unserem Leben, wo wir vor der Schwelle ins Unbekannte stehen. Anstatt weiterzugehen, zögern wir und entwickeln Prognosen, was dahinter passieren könnte, da wir die Unsicherheiten des Unbekannten fürchten. Unsere große Chance ist Hingabe sowie das Schritt-für-Schritt-vorangehen, da sich unserer weiterer Weg erst im Vorangehen formt. Genau genommen erschaffen wir den Weg, während wir ihn gehen.

Mit dieser Bereitschaft und in diesem Bewusstsein wächst eine komplett neue Basis für unsere Beziehungen – sie werden wahrhaftiger und vollkommener. Es entsteht der Raum, in dem sich all das Wundervolle entfaltet, was das Leben so lebenswert macht.

In unseren Dialog streut Michael zwei knackige Fragen ein, die gern in Dir wirken dürfen:
1. Kann etwas nicht geliebt werden?
2. Kann ich jede Realität bedingungslos lieben?

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