Machtmissbrauch am Opernhaus Zürich? Eine direkt beteiligte Person berichtet

Machtmissbrauch am Opernhaus Zürich? Eine direkt beteiligte Person berichtet

Am Opernhaus Zürich soll es zu sexuellen Belästigungen gekommen sein. Im Fokus: Opernhausdirektor Michael Fichtenholz. Eine direkt involvierte Person bricht jetzt das Schweigen. Zudem: Schallplatten, Dias, Videokassetten: Das Kunsthaus Langenthal f ...
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vor 3 Monaten
Am Opernhaus Zürich soll es zu sexuellen Belästigungen gekommen sein. Im Fokus: Opernhausdirektor Michael Fichtenholz. Eine direkt involvierte Person bricht jetzt das Schweigen. Zudem: Schallplatten, Dias, Videokassetten: Das Kunsthaus Langenthal fasziniert mit einer Welt aus alten Medien. Es zeigt, wie stark diese Begleiter früherer Tage unsere Biografie prägen – bis heute. Die Nachricht liess aufhorchen: Operndirektor Michael Fichtenholz werde das Opernhaus Zürich auf Ende Saison 2020/21 verlassen, hiess es – ohne Angabe von Gründen. Recherchen von «Kulturplatz» enthüllen nun: Hinter diesem Abgang verbergen sich Vorwürfe des Machtmissbrauchs und der sexuellen Belästigung gegenüber jungen Unterstellten. Eine involvierte Person erzählt im Interview, was hinter den opulenten Kulissen geschehen sein soll. Das Opernhaus sowie die Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr nehmen Stellung zum Fall. Anschliessend taucht die Sendung in den Schauplatz der aktuellen Ausgabe ein: das Kunsthaus Langenthal. Die Ausstellung «H.o.Me. – Heim für obsolete Medien» nimmt die Besuchenden mit auf eine Reise in bewegende Zeiten. Dazu erinnern sich prominente Kulturschaffende, wie die präsentierten Technologien – als damaliges Mass aller Dinge – ihr Schaffen beeinflusst haben und wie sie bis in die Gegenwart nachwirken. Die aussortierten Geräte gehören noch längst nicht zum alten Eisen. Erinnerungswürdig ist auch das Gedicht, das Amanda Gorman zur Inauguration von US-Präsident Joe Biden vortrug. «The Hill We Climb» stellt ein emphatisches Plädoyer für einen Neubeginn der amerikanischen Politik dar. Doch nun ist ein Streit entbrannt, wer diesen Text aus dem Englischen übersetzen soll. Er führt zur brisanten Frage, ob dies Weisse bei Texten von Schwarzen überhaupt tun dürfen. Lange vor dieser Diskussion hat der Verlag, der soeben die deutsche Übersetzung veröffentlicht hat, einen ganz speziellen Weg beschritten: Er wählte für die Aufgabe nicht eine, sondern gleich drei Personen.

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