Mütter und Töchter – die große Liebe oder ewiger Kampf?

Mütter und Töchter – die große Liebe oder ewiger Kampf?

Ein Gespräch mit Silia Wiebe
18 Stunden 55 Minuten

Beschreibung

vor 3 Monaten
Sie ist die erste Person in unserem Leben, sie schenkt uns (bestenfalls) Geborgenheit und Wärme – und doch kann sie auch zu unserer stärksten Kritikerin, manchmal sogar zur Feindin werden: unsere Mutter. Über die besondere Beziehung, die gerade Mütter und Töchter haben, hat die Hamburger Autorin Silia Wiebe das Buch „Unsere Mütter: Wie Töchter sie lieben und mit ihnen kämpfen“ (Klett Cotta) geschrieben – und zwölf Mutter-Tochter-Beziehungen portraitiert. In dieser Folge haben wir mit Silia über Mütter, Töchter, Prägungen und das eigene Potenzial gesprochen. „Die Beziehung zu meiner Mutter war etwa bis ich 40 wurde, sehr wellenförmig. Ich habe mich dann irgendwann gefragt: Was ist eigentlich meine Aufgabe in dieser Beziehung? Welchen Anteil kann ich da einbringen, damit diese Wellen mal ein bisschen ruhiger werden und ich mich nicht mehr so anstrenge, Liebe und Anerkennung von meiner Mutter zu kriegen“, sagt die Autorin zur Idee ihres Buches. Eine Beziehung, die sich im Lauf des Lebens verändert und auch sonst verschiedenste Facetten und Schattierungen haben kann. Hat die Suche nach Anerkennung der Mutter jemals ein Ende? Darüber sprechen wir mit Silia. Eines steht aber fest: „Es ist egal, wie meine Mutter mich sieht. Ich bin mir jetzt selbst eine Mutter. Denn ich bin selbstständig verantwortlich für mich. “ Gerade Frauen fällt es immer noch schwer, sich Anerkennung für sich selbst zu geben. Es geht um das Durchbrechen von alten Mustern und Traumata, um Beobachtungen des eigenen Verhaltens und das Annehmen der Mutter als Frau mit einem eigenständigen Leben. Vielleicht findet sich ja die ein oder andere in diesem Gespräch wieder. Wir freuen uns auf euer Feedback. Eure Sina und Alisa

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